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Lust am Denken | Ist Demokratie noch zeitgemäß?

Februar 2 @ 16:00 - 18:00

Ist Demokratie noch zeitgemäß?

Oder: Wie müssen und/oder sollten wir unsere Regierungsform weiter entwickeln?

In der westlichen Welt gilt Demokratie in der Regel als die bestmögliche Regierungsform. Lange Zeit galt sie als einer der wichtigsten Exportschlager der Staaten der europäischen Union und Nordamerikas. Die vielfältigen Umbrüche im Osten Europas Ende des 20. Jahrhunderts und der sogenannte „Arabische Frühling“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts schienen Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Demokratie westlicher Prägung eindrucksvoll zu bestätigen.

Zweifel an dieser Einschätzung sind vor allem in den letzten Jahren aufgekommen. Da regiert z.B. seit Beginn des Jahres 2017 ein demokratisch gewählter US-amerikanischer Präsident, der sich wünscht, dass „seine“ Leute ihm mit der Attitüde begegnen wie die Nordkoreaner Kim Jong-un. In Ungarn z.B. strebt eine demokratisch gewählte Regierung die Einrichtung einer „illiberalen Demokratie“ an, in der u.a. Freiheit keine zentrale Regierungsaufgabe mehr sei. Und schließlich ist in Deutschland mittlerweile mit der AfD eine Partei im Bundestag und in allen Landtagen vertreten, die auch mit viel Wohlwollen nicht als „lupenrein demokratisch“ bezeichnet werden kann. Insbesondere die Tatsache, dass all diese besorgniserregenden Entwicklungen in Folge demokratischer Wahlen begannen, lässt Zweifel an der Wehrhaftigkeit und der Attraktivität der Demokratie, mithin auch an ihrer Legitimität wachsen.

Aber welche Alternativen gibt es? Und wie wären die zu legitimieren, wenn es doch in mancher Wahl erklärter Wille des Souverains oder zumindest relevanter Teile desselben zu sein scheint, weniger Demokratie haben zu wollen? Abgesehen von machtpolitisch getriebenen Wünschen nach weniger Demokratie gibt es jüngst auch vermehrt Stimmen, die für eine grundsätzliche Veränderung unserer Regierungsform plädieren und die vor allem mit dem egalitären Grundsatz der Wahlgleichheit („one man, one vote“) brechen (z.B. Jason Brennans Entwurf einer „Epistemokratie“).

Mit Lust am Denken soll auf der Veranstaltung Anfang Februar zunächst der Frage nachgegangen werden, was denn Demokratie über ist, was die grundsätzlichen Prinzipien einer als demokratisch zu bezeichnenden Regierungsform sind und welche Problematiken demokratischer Regierungsformen heute de facto zu beobachten sind. Daran anschließend sollen mögliche Richtungen einer Weiterentwicklung unserer Regierungsform in den Blick genommen werden.

Diese Ankündigung kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Leitung:

Dr. Christian Rabanus

Teilnahmevoraussetzungen:

Es gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen.

Veranstaltungsort:

Bellevue-Saal Wiesbaden
Wilhelmstraße 32
65183 Wiesbaden

Termin:

  • 2.2.2019, 16-18 Uhr

Weitere Termine:

  • 6.4.2019, 16-18 Uhr
  • 1.6.2019, 16-18 Uhr
  • 3.8.2019, 16-18 Uhr
  • 5.10.2019, 16-18 Uhr
  • 7.12.2019, 16-18 Uhr

Unkostenbeitrag:

5,00 €

Rückfragen und Anmeldung:

Rückfragen und Anmeldungen können Sie per E-Mail an die Veranstaltungsleitung schicken:

Anfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden:

Institut für Phänopraxie | Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden
Telefon: +49 611 5828138
Fax: +49 611 5828139

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist allerdings nicht erforderlich.

Details

Datum:
Februar 2
Zeit:
16:00 - 18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kunstverein Bellevue-Saal
Wilhelmstraße 32
Wiesbaden, Hessen 65183 Deutschland
Website:
http://www.kunstverein-bellevue-saal.de

Veranstalter

Institut für Phänopraxie
Telefon:
+49 611 5828138
E-Mail:
info@phaenopraxie.de
Website:
http://www.phaenopraxie.de