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SUMMARY:Lust am Denken | Scham und Schuld
DESCRIPTION:Lust am Denken | Scham und Schuld\n\nStarke Affekte\, ihre Verbindung und ihre soziale Bedingtheit\n\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nVor Scham im Boden versinken wollen – vermutlich kennen die meisten Erwachsenen solche Regungen\, zumeist aus der Kindheit. Auch wenn die Wucht von Schamgefühlen mit zunehmendem Alter abnimmt\, verschwindet auch dann das Gefühl der Scham in der Regel nicht komplett aus dem Leben. Immer noch kann es durchaus vorkommen\, dass man sich im Ton vergreift\, einen dummen Fehler macht\, ein Missgeschick nicht vermeiden kann\, etc. – und deshalb auch Scham empfindet. Je nach Veranlagung zeigt sich dann auch eine physiologische Reaktion\, z.B. kann einem die Schamesröte ins Gesicht steigen\, was dann oft als zusätzlich peinlich empfunden wird und das Schamgefühl noch verstärkt. \nNicht immer hat Scham seine Ursache im eigenen Verhalten: Das Phänomen des Fremdschämens bezieht sich auf das Verhaltenen anderer. Stellvertretend schämen tue ich mich aber nur für Personen\, die in einer relevanten Verbindung zu mir stehen. Insbesondere Heranwachsenden scheint in Bezug auf das Verhalten von Mitgliedern ihrer Peergruppe – seien es Freundinnen oder Freunde\, Brüder oder Schwestern oder andere Verwandte – dieser Affekt nicht fremd zu sein. \nUnd dann kann – gerade in Zeiten von Social Media – Beschämung auch gezielt als Instrument für Diffamierung und soziale Vernichtung eingesetzt werden. Bricht einmal ein Shitstorm aus\, scheinen oft auch alle Schranken und Hemmungen der Akteure wegzufallen und aus Nichtigkeiten werden schnell scheinbar unverzeihliche Fehler. Manche Personen zeigen sich für solche Beschämungen sehr empfänglich\, andere scheint das nicht zu treffen – und es gibt auch Personen\, die scheinbar generell völlig schamlos durch das Leben gehen. \nDoch was passiert im Moment der Scham eigentlich? Was ist Scham und wie entsteht sie? Und wie steht sie in Verbindung mit Schuld? Denn zumindest manchmal verursacht ein Verschulden auch das Gefühl der Scham (und umgekehrt). Aber manchmal eben auch nicht. Gibt es also einen direkten Zusammenhang zwischen Scham und Schuld? Wenn ja – worin besteht der? Und schließlich: Sind die Affekte von Scham und Schuld hilfreich für ein gutes Leben\, bzw. ein gutes und gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft oder sind dies Überbleibsel archaischer Entwicklungsstufen unserer Persönlichkeit und/oder unserer Gesellschaft\, die es zu überwinden gilt? \nDiesen und damit verbundenen Fragen soll mit Lust am Denken auf der nächsten Veranstaltung der Reihe Anfang Februar nachgegangen werden. \nDieser Veranstaltungshinweis kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. Termin ist Samstag\, der 4.2.2023\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis zum Donnerstag\, 2.2.2023\, 17.00 h\, erbeten. Nach aktuellem Stand (25.1.2023) sind keine besonderen Corona-Regelungen für Veranstaltungen in Hessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-(Selbst-)Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass zur Veranstaltung erhoben. \nTermine im Jahr 2023\nIm Jahr 2023 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken fortgeführt und wird an folgenden Terminen stattfinden: \n\n1.4.2023\, 16-18 Uhr\n3.6.2023\, 16-18 Uhr\n5.8.2023\, 16-18 Uhr\n7.10.2023\, 16-18 Uhr\n2.12.2023\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | 2022 - ein annus horribilis?
DESCRIPTION:Lust am Denken | 2022 – ein annus horribils?\n\nPhilosophischer Rückblick auf ein Jahr\, an das man sich lange erinnern wird\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nIn der jüngsten Geschichte Europas gab es lange kein Jahr\, in dem wie im jetzt zuende gehenden Jahr 2022 so viele Krisen auf einmal zu bewältigen waren und sind. Nachdem das Schlimmste der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres überwunden schien\, aber immer noch und immer wieder Debatten über die Zulässigkeit und Gebotenheit von staatlichen Eingriffen in die individuelle Freiheit im Rahmen des Infektionsschutzes aufflammen\, stellte der Beginn von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar einen unvergleichlichen Einschnitt in die Entwicklung der Zivilisation in Europa dar. Neben der humanitären Zumutung\, die dieser Krieg bedeutet\, hat er zu einer Energiekrise in vielen Staaten Europas\, nicht zuletzt auch in Deutschland\, geführt\, welche viele soziale Mißstände ins Rampenlicht gerückt hat und angesichts dessen sich die Frage nach Bedingungen und Möglichkeiten des gesellschaftlichem Zusammenhalts immer eindringlicher stellte und stellt. \nIn dieses Jahr fallen ausserdem eine Reihe von bemerkenswerten Wahlergebnissen in europäischen Ländern: Viktor Orbán wurde Anfang April erneut ungarischer Ministerpräsident und regiert autoritär weiter. Emanuel Macron gewann zwar die französische Präsidentschaftswahl\, aber die rechtspopulistische Marine Le Pen konnte mit mehr als 40% Stimmenanteil in der Stichwahl einen beachtlichen Erfolg verbuchen. Schließlich hat Italien seit Ende Oktober mit Giorgia Meloni eine postfaschistische Ministerpräsidentin. All diese Ergebnisse bedeuten eine Schwächung des Prinzips der liberalen Demokratie. \nBegleitet werden die genannten Krisen noch vom globalen Klimawandel\, dessen Auswirkungen immer deutlicher spürbar werden und mit dessen adäquater Adressierung sich Politik und Gesellschaft im alten Europa (und freilich nicht nur dort) nach wie vor schwer tun – wie der jüngst in Scharm asch-Scheich stattgefundene Weltklimagipfel mit seinen dürftigen Ergebnissen und die Debatte um nicht gesetzeskonforme Proteste z.B. der Gruppe „Letzte Generation“ deutlich machen. \nEs sieht also so aus\, als ob das Jahr 2022 für die freiheitliche Entwicklung Deutschlands und Europas bislang kein gutes Jahr war – aber vielleicht ist diese Sicht ja auch zu einseitig. „Wo Gefahr ist\, wächst das Rettende auch“\, dichtete 1803 Friedrich Hölderlin. Die Gefahr ist offensichtlich\, aber worin kann und soll das Rettende bestehen? Bei dem philosophischen Jahresrückblick wird mit Lust am Denken der Versuch unternommen\, auf diese Frage eine Antwort zu finden – die vermutlich eine persönlich-existentielle\, aber auch eine philosophische Seite zeigen wird. \nDieser Veranstaltungshinweis kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. Termin ist Samstag\, der 3.12.2022\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erbeten. Nach aktuellem Stand (21.11.2022) sind keine besonderen Corona-Regelungen für Veranstaltungen in Hessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-(Selbst-)Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass zur Veranstaltung erhoben. \nTermine im Jahr 2023\nIm Jahr 2023 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken fortgeführt und wird an folgenden Terminen stattfinden: \n\n4.2.2023\, 16-18 Uhr\n1.4.2023\, 16-18 Uhr\n3.6.2023\, 16-18 Uhr\n5.8.2023\, 16-18 Uhr\n7.10.2023\, 16-18 Uhr\n2.12.2023\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | "Künstliche Intelligenz" bedenken
DESCRIPTION:Lust am Denken | „Künstliche Intelligenz“ bedenken\n\nVersuch einer Orientierung über Chancen und Herausforderungen der als „künstliche Intelligenz“ bezeichneten Techniken | Update (28.9.2022)\n\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nIn dem 1953 veröffentlichten Aufsatz „Die Frage nach der Technik“ konstatiert der deutsche Philosoph Martin Heidegger\, dass „das Wesen der Technik ganz und gar nichts Technisches“ sei. D.h. für Heidegger: Die Frage nach dem Wesen der Technik ist nicht durch technische Überlegungen zu beantworten\, sondern durch Überlegungen auf einer anderen Ebene: Heidegger findet eine Antwort\, indem er über das Wesen des Menschen nachdenkt. \nGanz ähnlich steht es um die Frage nach dem Wesen der sogenannten „künstlichen Intelligenz“\, KI (oder „artificial intelligence“\, AI\, oder auch „computational intelligence“\, CI). Will man wissen\, was diese „künstliche Intelligenz“ – dieser Terminus ist hier ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt\, denn von Intelligenz im eigentlichen Sinne des Wortes kann man bei KI zumindest derzeit noch nicht sprechen – eigentlich sein und/oder leisten soll\, ist es wenig zielführend\, sich Projekte im Bereich der sogenannten KI anzuschauen. Vielmehr scheint es angeraten zu sein\, sich mit den Zielen und Vorstellungen der Menschen zu befassen\, die für sich in Anspruch nehmen\, Projekte im Bereich KI voran zu treiben. Die Visionen\, Ziele und Praktiken von Personen wie Elon Musk\, Mark Zuckerberg\, Jeff Bezos oder anderen Akteuren\, die die Geschicke großer Hightech-Unternehmen wie Tesla\, Facebook\, Amazon\, Google lenken und die vor allen aus geschäftlichen Interessen heraus seit einigen Jahren massiv in die Entwicklung von KI investieren\, prägen ganz wesentlich das\, was KI genannt wird. Insbesondere scheint ein Blick auf die Menschen hinter der Entwicklung von KI wichtig zu sein angesichts der Frage\, ob KI nun eine Verheissung oder eine Bedrohung darstellt\, ob man sich eine schnellere Entwicklung der mit dem Terminus verbundenen Techniken wünschen oder diese fürchten sollte. \nAnfang Oktober bietet die Veranstaltung Lust am Denken die Möglichkeit\, sich eine Orientierung über den Umgang mit KI und der Art und Weise zu verschaffen\, wie KI unsere Gesellschaft verändert. Im Mittelpunkt wird das Reden und Argumentieren über die sogenannte „künstliche Intelligenz“ stehen – angefangen natürlich mit einer Reflexion auf die Bedeutung dieses Begriffs und warum es in der Tat sinnvoll erscheint\, den zwar weniger verbreiteten\, aber schärferen Begriff der „computational intelligence“\, CI\, zu verwenden. Nicht zuletzt wird dann auch die Frage danach gestellt\, wie das z.B. von den oben genannten Personen verbreitete Narrativ über „künstliche Intelligenz“ die Debatte über diese Techniken – ggfs. unbotmäßig – beeinflußt. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. \nAchtung: Krankheitsbedingt muss die Veranstaltung in einen virtuellen Konferenzraum verlegt werden. Informationen zur Teilnahme an der Konferenz werden nach Anmeldeschluss am Donnerstag\, 29.9.2022\, verschickt. \nTermin ist Samstag\, der 1.10.2022\, und zwar von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Donnerstag\, 29.9.2022\, 17.00 h\, erbeten. \nNach aktuellem Stand (21.9.2022) sind keine besonderen Regelungen für Veranstaltungen in Hessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-(Selbst-)Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass erhoben. Dieser ist vor Beginn der Veranstaltung per PayPal an das PayPal-Konto info@phaenopraxie.de zu entrichten.\n \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt: \n\nSamstag\, 3.12.2022\n\n 
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SUMMARY:Lust am Denken | "Künstliche Intelligenz" bedenken (abgesagt)
DESCRIPTION:Lust am Denken | „Künstliche Intelligenz“ bedenken (abgesagt)\n\nVersuch einer Orientierung über Chancen und Herausforderungen der als „künstliche Intelligenz“ bezeichneten Techniken und damit verbundenen Debatten\nAchtung: Die Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden und wird am Samstag\, 6.8.2022\, nicht stattfinden.\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nIn dem 1953 veröffentlichten Aufsatz „Die Frage nach der Technik“ konstatiert der deutsche Philosoph Martin Heidegger\, dass „das Wesen der Technik ganz und gar nichts Technisches“ sei. D.h. für Heidegger: Die Frage nach dem Wesen der Technik ist nicht durch technische Überlegungen zu beantworten\, sondern durch Überlegungen auf einer anderen Ebene: Heidegger findet eine Antwort\, indem er über das Wesen des Menschen nachdenkt. \nGanz ähnlich steht es um die Frage nach dem Wesen der sogenannten „künstlichen Intelligenz“\, KI (oder „artificial intelligence“\, AI\, oder auch „computational intelligence“\, CI). Will man wissen\, was diese „künstliche Intelligenz“ – dieser Terminus ist hier ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt\, denn von Intelligenz im eigentlichen Sinne des Wortes kann man bei KI zumindest derzeit noch nicht sprechen – eigentlich sein und/oder leisten soll\, ist es wenig zielführend\, sich Projekte im Bereich der sogenannten KI anzuschauen. Vielmehr scheint es angeraten zu sein\, sich mit den Zielen und Vorstellungen der Menschen zu befassen\, die für sich in Anspruch nehmen\, Projekte im Bereich KI voran zu treiben. Die Visionen\, Ziele und Praktiken von Personen wie Elon Musk\, Mark Zuckerberg\, Jeff Bezos oder anderen Akteuren\, die die Geschicke großer Hightech-Unternehmen wie Tesla\, Facebook\, Amazon\, Google lenken und die vor allen aus geschäftlichen Interessen heraus seit einigen Jahren massiv in die Entwicklung von KI investieren\, prägen ganz wesentlich das\, was KI genannt wird. Insbesondere scheint ein Blick auf die Menschen hinter der Entwicklung von KI wichtig zu sein angesichts der Frage\, ob KI nun eine Verheissung oder eine Bedrohung darstellt\, ob man sich eine schnellere Entwicklung der mit dem Terminus verbundenen Techniken wünschen oder diese fürchten sollte. \nAnfang August soll nun mit Lust am Denken eine Orientierung über den Umgang mit KI und der Art und Weise versucht werden\, wie KI unsere Gesellschaft verändert. Im Mittelpunkt soll das Reden und Argumentieren über die sogenannte „künstliche Intelligenz“ stehen – angefangen natürlich mit einer Reflexion auf die Bedeutung dieses Begriffs und warum es in der Tat sinnvoll erscheint\, den zwar weniger verbreiteten\, aber schärferen Begriff der „computational intelligence“\, CI\, zu verwenden. Nicht zuletzt soll auch die Frage danach gestellt werden\, wie das z.B. von den oben genannten Personen verbreitete Narrativ über „künstliche Intelligenz“ die Debatte über diese Techniken – ggfs. unbotmäßig – beeinflußt. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden.\n \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden und wird nicht stattfinden. \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt \n\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr\n\n 
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DESCRIPTION:Lust am Denken | Ethik der Waffenlieferungen\n\nKann die Philosophie eine Orientierung bei der Frage nach Waffenlieferungen an die Ukraine bieten?\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nBei der Frage nach der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zeigt sich laut Umfagen in der bundesdeutschen Bevölkerung ein Patt: Der ARD-DeutschlandTrend vermeldete am 28.4.2022\, dass in einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest Dimap 45 Prozent der Deutschen für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine votierten – und 45 Prozent dagegen. Auch Intellektuelle und Prominente sind sich in dieser Frage uneins: Nachdem Jürgen Habermas am 28.4.2022 in der Süddeutschen Zeitung ein entschiedenes „Jein“ zu dieser Frage vertreten hatte\, warnte der von Alice Schwarzer initiierte und am 29.4.2022 in der Emma veröffentlichte offene Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz vor der Lieferung schwerer Waffen\, während der am 4.5.2022 von Ralf Fücks initiierte und in der Zeit veröffentlichte offene Brief an Olaf Scholz die Lieferung solcher Waffen forderte. Der Bundestag wiederum rief am 28.4.2022 in einem gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen sowie der Fraktionen von CDU und CSU die Bundesregierung unter anderem dazu auf\, schwere Waffen in die Ukraine zu liefern. \nAber auch ganz unabhängig davon\, ob Deutschland nun Panzer liefert oder „nur“ panzerbrechende Waffen: Die Lieferung von Waffen mit letalem Potential\, ob diese nun „schwer“ seien oder nicht\, bedeutet die Mitwirkung an der Ausübung von Gewalt gegen Menschen\, bei der der Tod von Menschen zumindest billigend in Kauf genommen wird. Unter anderem aufgrund dieser Tatsache haben sich deshalb nach dem zweiten Weltkrieg Selbstverpflichtungen von Deutschland\, der EU\, der OSZE und anderen internationalen Institutionen etabliert\, in denen ein sehr restriktiver Umgang mit Waffenlieferungen propagiert wird und aus denen insbesondere ein Verbot der Lieferung von Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete folgt. Andererseits steht aufgrund der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen zumindest die Forderung im Raum\, Staaten\, die Opfer von Angriffskriegen werden – wie jetzt die von Russland angegriffene Ukraine –\, in kollektiver Notwehr beizustehen. \nIn der Diskussionsveranstaltung Anfang Juni soll nun mit philosophischen Mitteln versucht werden\, eine Orientierung in dieser komplexen Gemengelage zu finden – nicht zuletzt durch eine ethische Abwägung der Gründe für und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. \nTermin ist Samstag\, der 4.6.2022\, und zwar von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 3.6.2022\, 12.00 h\, erbeten. \nNach aktuellem Stand (22.5.2022) sind keine besonderen Corona-Regelungen für Veranstaltungen mehr zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln in Hessen können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass erhoben. \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt \n\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr\n\n 
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SUMMARY:Lust am Denken | Krieg in der Ukraine - und jetzt?
DESCRIPTION:Lust am Denken | Krieg in der Ukraine – und jetzt?\n\nAuf der Suche nach Orientierung in undurchsichtigen Zeiten\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nAls am 24. Februar 2022 auf Putins Geheiß das Militär der Russischen Föderation vom Norden\, Osten und Süden in die Ukraine einmarschierte\, lösten sich in unserer Gesellschaft auf einen Schlag eine Vielzahl lieb gewordener und bequemer Überzeugungen über das Funktionieren der modernen Weltordnung in Luft auf. Dass im 21. Jahrhundert der Präsident eines europäischen Landes\, nämlich Putin\, einen Angriffskrieg auf ein anderes europäisches Land\, nämlich die Ukraine\, befiehlt\, erschien noch kurz vor dem Tag des Überfalls unvorstellbar – wenngleich man mit genau dieser Möglichkeit eigentlich hätte rechnen müssen: Schließlich herrschte in der Ostukraine ja bereits seit 2014 ein von der Russischen Föderation befeuerter Krieg\, hatte die Russische Föderation bereits 2014 die Krim annektiert und hatte Putin seine Skrupellosigkeit u.a. seit 2015 bei der militärischen Unterstützung Assads im Syrischen Bürgerkrieg oder seinen sogenannten „Vergeltungsmaßnahmen“ im Kaukasuskrieg 2008 bewiesen. \nSo stellt sich angesichts der Faktizität des Krieges in der Ukraine\, der ja in vielerlei Hinsicht ein dramatischer Weckruf ist und z.B. mit deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine und der angekündigten Aufstockung des Wehretats auch schon einige Grundsätze der deutschen Politik der letzten Jahre abgeräumt hat\, die Frage nach der Orientierung in der gegenwärtigen Lage – und auch die Frage danach\, wie es so weit kommen konnte und was der sogenannte „Westen“\, also auch die Bundesrepublik Deutschland und mit ihr alle deutschen Bürgerinnen und Bürger\, präventiv hätten tun können oder sogar müssen. \nDie schnelle Änderung einiger fundamentaler Positionen der deutschen Außenpolitik\, für die es einen großen überparteilichen Konsens gibt\, scheint auszudrücken\, dass das weitere Festhalten an den abgeräumten Positionen einen Fehler dargestellt hätte – und wirft weiterhin die Frage auf\, ob das bisherige Festhalten an bestimmten Grundsätzen nicht schon ein Fehler war. Wo nun von der Möglichkeit solcher Fehler die Rede ist\, stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung für die Fehler\, bzw. die aus solchen Fehlern erwachsende Schuld. So soll in der hier angekündigten Veranstaltung die Frage nach einer Orientierung in der gegenwärtigen Lage gestellt werden vor dem Hintergrund einer Differenzierung des Schuldbegriffs\, die Karl Jaspers in seiner im Frühjahr 1946 gehaltenen Vorlesungsreihe entwickelt und unter dem Titel Die Schuldfrage – Von der politischen Haftung Deutschlands als Buch veröffentlicht hat. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. \n Termin ist Samstag\, der 2.4.2022\, und zwar von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr – die Veranstaltung findet also an diesem Samstag eine Stunde früher statt als an den vorhergehenden Terminen. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 1.4.2022\, 12.00 h\, erbeten. \n Es gelten die aktuellen hessischen Corona-Regelungen für Veranstaltungen (Stand 20.3.2022: 3G). Die aktuellen Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen bzw. https://www.wiesbaden.de/kultur/theater/marleen/index.php abgerufen werden. Soweit am Veranstaltungstag die 3G-Regel besteht\, halten Sie bitte beim Besuch der Veranstaltung einen gültigen Nachweis über Ihren Impf-\, Genesenen- oder Teststatus sowie Identitätsdokumente beim Einlass bereit. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass erhoben. \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt \n\n4.6.2022\, 16-18 Uhr\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Zurück in die Freiheit?
DESCRIPTION:Lust am Denken | Zurück in die Freiheit?\n\nProbleme von Inklusion und Exklusion in der aktuellen Pandemielage\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nAls die Lust am Denken am 1.2.2020 das erste Mal an neuem Ort stattfand\, nämlich dem Veranstaltungsraum der Mitinitiative e.V. in der Wiesbadener Innenstadt\, war nicht absehbar\, dass es lange dauern würde\, bis der Lust am Denken wieder in leiblicher Präsenz gefrönt werden könnte. Nach zwei Jahren virtuellem Veranstaltungsformat ist es nun so weit: Das Team des Instituts für Phänopraxie freut sich\, für den 5.2.2022 in den Veranstaltungssaal Marleen im Lili (ehemaliges Lilien-Carré) am Wiesbadener Hauptbahnhof zu einer Lust am Denken in physischer Präsenz einladen zu können. \nWas nun für die einen mittlerweile fast schon wieder Normalität bedeutet – in Restaurants gehen und Veranstaltungen besuchen\, Shoppen und in Hotels übernachten zu können\, etc. –\, ist bei der aktuellen Verordnungslage\, die in der Regel mindestens eine Genesung oder doppelte Impfung erfordert\, für einen relativ zwar kleineren\, aber doch nicht kleinen Teil der bundesdeutschen Bevölkerung derzeit nicht erlaubt: Laut Robert-Koch-Institut lag die Quote der doppelt gegen Covid-19 geimpften Deutschen\, die älter als 5 Jahre sind\, am 21.1.2022 bei knapp über 73%. Fast 27% der bundesdeutschen Bevölkerung älter als 5 Jahre sind also nicht doppelt geimpft und damit laut aktueller Verordnungslage von viele Aktivitäten in der Gesellschaft ausgeschlossen – auch vom Besuch der Lust am Denken am 5. Februar. \nWährend man nun als geimpfte Person schnell geneigt sein mag zu sagen\, dass die Ungeimpften ja aufgrund ihrer freien Entscheidung gegen eine Impfung Rechte verspielt hätten\, ist man doch bei anderen freien Entscheidungen – z.B. aufs Land ziehen\, gefährliche Sportarten ausüben\, Alkohol trinken\, Rauchen\, etc. – geneigt zu sagen\, dass damit keine Rechte verspielt seien – etwas das Recht auf Anbindung im ÖPNV oder das Recht auf gesundheitliche Fürsorge auch im Falle von Unfällen und/oder Krankheiten im Zusammenhang mit dem gefährlichem Sport oder dem Konsum von Alkohol oder Nikotin. \nAus philosophischer Perspektive stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage\, wie viele Freiheiten eine gerechte Gesellschaft ihren Individuen zugestehen muss und inwiefern es zu rechtfertigen ist\, an die Wahrnehmung dieser Rechte – z.B. der Entscheidung\, sich nicht gegen Covid-19 impfen zu lassen – den Entzug anderer Rechte – z.B. den Besuch eines Restaurant oder eines Museums – zu knüpfen. Es stellt sich mit anderen Worten die Frage\, wie viel Individualität und Wahrnehmung persönlicher Freiheiten wir als Gesellschaft jedem einzelnen Mitglied der Gesellschaft zuzubilligen und die Folgen dieser Entscheidungen mitzutragen bereit sind. Diese aktuelle Frage soll bei der ersten Lust am Denken im Jahr 2022 im Mittelpunkt stehen. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. Termin ist Samstag\, der 5.2.2022\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 4.2.2022\, 12.00 h\, erbeten. Es gelten die aktuellen hessischen Corona-Regelungen für Veranstaltungen (Stand 23.1.1011: 2G+). Die aktuellen Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen bzw. https://www.wiesbaden.de/kultur/theater/marleen/index.php abgerufen werden. Bitte halten Sie beim Besuch der Veranstaltung Impf- oder Genesenennachweise sowie Identitätsdokumente bereit. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass zur Veranstaltung erhoben. \nTermine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt: \n\n2.4.2022\, 16-18 Uhr\n4.6.2022\, 16-18 Uhr\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr
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