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SUMMARY:Lust am Denken | Der Trost der Philosophie
DESCRIPTION:Der Trost der Philosophie\nWarum Philosophieren gerade auch in Krisenzeiten sinnvoll ist \nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nAls Anicius Manlius Severinus Boethius – meistens einfach nur „Boethius“ genannt – gegen Mitte der 20er-Jahre des sechsten nachchristlichen Jahrhunderts wegen Hochverrats in Pavia im Kerker saß\, seinem Todesurteil und dessen Vollstreckung entgegen blickte und mit seinem Schicksal haderte\, machte er sich daran\, sein heute bekanntestes Werk\, die Consolatio Philosophiae – zu deutsch: der Trost der Philosophie – zu schreiben. In diesem Buch liest man einen fiktiven Dialog zwischen dem gefangenen Boethius und der Philosophie\, die als vornehme Dame verkörpert erscheint. In Zuge des Gesprächs wird Boethius‘ Hadern mit dem Schicksal als ein Missverständnis entlarvt. Boethius\, dessen Vater schon sehr früh starb\, genoss bei seinem Ziehvater eine hervorragende Bildung. Er erlangte schon früh in seinem Leben den Ruf eines exzellenten Wissenschaftlers und machte als Politiker eine steile Karriere bis an die Spitze der Verwaltung des ostgotischen Reiches unter König Theoderich dem Großen. Im Zuge einer politischen Intrige wurde er aber des Hochverrats angeklagt\, zum Tode verurteilt und verbrachte mit Mitte 40 seine letzten Tage im Kerker in Pavia. Zunächst zutiefst betrübt über die Wendung\, die sein Leben genommen hatte\, kann er Frieden mit seinem Los machen\, nachdem er im Gespräch mit der Philosophie erkannt hat\, was wirklich wichtig im Leben ist – nämlich nicht das Streben nach Macht\, Ruhm\, Reichtum und anderen materiellen Gaben\, sondern das Streben nach dem Guten\, welches das einzig dauerhafte Glück bedeutet. \nOb diese Erkenntnis freilich wirklich Trost für Boethius war\, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall aber ist die Consolatio Philosophiae ein beeindruckendes Beispiel für wahrhaft existentielles Philosophieren und eines der wirkmächtigsten Bücher des Mittelalters. \nDie Frage aber bleibt: Kann Philosophieren Trost spenden? Und: Was passiert eigentlich\, wenn Trost gespendet wird? Ganz offensichtlich ändert Trost ja nicht die Fakten – Boethius z.B. wurde ja auch 526 tatsächlich hingerichtet\, allem Trost der Philosophie zum Trotz. Aber getröstet lebt es sich in der Regel leichter – was bewirkt diese Veränderung in der Lebenswahrnehmung? Und was kann Philosophie zu einer solchen Veränderung der Lebenswahrnehmung beitragen? \nMit Lust am Denken soll nun am ersten Samstag im Juni diesen Fragen nachgegangen werden – wobei nicht zuletzt auch beleuchtet werden soll\, ob nicht ganz konkret Philosophieren eine Erleichterung für das Lebens in unseren pandemischen Zeiten bringen – und wenn ja\, wie dies aussehen kann. \nDie Ankündigung dieser Veranstaltung als PDF kann hier herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nAufgrund der Pandemielage muss die Veranstaltung nach wie vor im digitalen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie stattfinden. Termin für diese Veranstaltung ist Samstag\, 5.6.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bei virtuellen Veranstaltungen per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten\nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 4.6.2021\, 22.00 h\, ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird nach der Anmeldung zur Veranstaltung verschickt. \nWeitere Termine im Jahr 2021\nDe Lust am Denken findet auch weiter zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr statt. Die weiteren Termine nach dem Juni im Jahr 2021 sind also: \n\n7.8.2021\, 16-18 Uhr\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr\n\n 
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SUMMARY:Lust am Denken | Vom Wert der Gemeinschaft
DESCRIPTION:Vom Wert der Gemeinschaft \nWie Corona ein Existenzial des Menschseins deutlich macht \nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nEs ist ein mittlerweile schon bekannter Mechanismus: Wenn die Infektionszahlen steigen\, wird der Ruf nach weniger physischem Kontakt der Menschen untereinander lauter. In der englischen Sprache ist für diese Forderung mittlerweile der missverständliche Terminus des „social distancing“ gebräuchlich. Missverständlich ist dieser Terminus deshalb\, weil – worauf auch immer wieder hingewiesen wird – es ja nicht um eine „soziale“ Distanzierung geht\, sondern um eine physische. Das Fruchtbare an dieser Missverständlichkeit ist der Anstoß\, über die verwendeten Worte und das damit bezeichnete Phänomen nachzudenken. \nEs ist eine allzu bekannte Erfahrung\, dass der Wert von vielen Gütern erst dann deutlich wird\, wenn diese Güter nur noch reduziert oder auch gar nicht mehr zur Verfügung stehen. In einer Zeit der physischen Distanzierung – sei diese durch geltende Verordnungen oder aus eigenem Entschluss realisiert – wird deutlich\, wie sehr der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist\, wie sehr er in seinem alltäglichen wie auch in seinem außergewöhnlichen Sein und Tun auf andere Menschen bezogen ist. \nWährend die Philosophie der Neuzeit in ihrer Entstehung bei und mit René Descartes zunächst das Individuelle und Vereinzelte des Menschen – man denke an das cogito des Descartes\, das „Ich denke“ als geistige Substanz\, das später in der transzendentalen Apperzeption von Immanuel Kant eine wirkungsmächtige Weiterentwicklung fand – betont hat\, ist in der Philosophie des 20. Jahrhunderts eher das Phänomen des Sozialen und des Mitseins thematisch: Martin Buber sieht das Ich erst am Du zum Ich werden\, Martin Heidegger versteht den Grundzug des Mitseins als zentrales Existenzial und Jan Patočka sieht das Individuum gar erst sich herausschälen aus einem vorgängigen\, asubjekten phänomenalen Feld – um nur einige Positionen zu nennen\, die sich bei aller Unterschiedlichkeit doch in dem einen Aspekt gleichen\, dass Humanität nur dort verwirklicht werden kann\, wo Gemeinschaftlichkeit gelebt werden kann. \nMit Lust am Denken soll nun am vorösterlichen Termin des 3.4.2021 ein Schritt auf dem Weg zur Erhellung unternommen werden\, was solche Rede ganz konkret jenseits gelehriger Schriften heißen kann – in Zeiten der akuten Corona-Pandemie und auch darüber hinaus. Und wie oben schon angedeutet soll auch ein Blick darauf geworfen werden\, was die Corona-Pandemie dazu beitragen kann\, ein Bewusstsein für diesen Aspekt des menschlichen Daseins (neu) zu gewinnen. \nDiese Ankündigung kann hier herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nAufgrund der Pandemielage muss die Veranstaltung nach wie vor im virtuellen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie stattfinden. Termin für diese Veranstaltung ist Ostersamstag\, 3.4.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.\n \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bei virtuellen Veranstaltungen per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten\nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird nach der Anmeldung zur Veranstaltung verschickt. \nWeitere Termine im Jahr 2021\nWie in den vergangenen Jahren findet die Lust am Denken auch im Jahr 2021 zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr statt. Die weiteren Termine nach dem April sind also: \n\n5.6.2021\, 16-18 Uhr\n7.8.2021\, 16-18 Uhr\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Identität und Diversität
DESCRIPTION:Identität und Diversität\nWie viel Unterschiedlichkeit braucht und verträgt eine Gesellschaft?\nEine Diskussionveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nIn seiner Inaugurationsansprache am 20. Januar 2021 hat der neue US-Präsident Joe Biden immer wieder seine Vorstellung von den vereinigten Staaten von Amerika betont: Dass seines Erachtens die Spaltungen und Verwerfungen der US-amerikanischen Gesellschaft vor allem durch Respekt vor der Andersartigkeit der Mitglieder der Gesellschaft überwunden werden können und dass dieser Respekt kein Verlustgeschäft sei\, sondern eine Chance\, dass – und da kam dann doch sehr viel US-amerikanisches Pathos zum Ausdruck – in den USA alles möglich sei\, wenn man nur zusammen stehe. \nDas Thema der Einheit in der Verschiedenheit\, der Identität im Angesicht der Diversität ist ein Thema\, das sich als politische und gesellschaftliche Aufgabe nicht nur in den USA stellt\, sondern das auch in Europa und auch in Deutschland auf der Tagesordnung steht. Hinter der allenthalben erhobene Forderung\, mehr Diversität zu wagen und/oder zu zulassen\, stehen in der Regel zwei Motivationen: \nEinerseits soll und darf aus Andersartigkeit kein gesellschaftlicher Nachteil erwachsen. Die Diversitätsforderung hat also in diesem Sinne viel mit der Abwehr von Diskriminierung und der Berücksichtigung des grundgesetzlich garantierten Prinzips der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz zu tun. \nAndererseits aber ist die Diversitätsforderung auch mit der Hoffnung verbunden\, dass dadurch zusätzliche Kreativität freigesetzt wird\, sich Innovationskraft steigert und die Entwicklung der Gesellschaft befördert wird. Schließlich ist ja sowohl aus Biologie und Genetik\, aber auch aus der eigenen Lebenserfahrung allzu bekannt\, dass langes Schmoren im eigenen Saft nicht wirklich die Entstehung von Neuem und Fruchtbarem befördert. \nNun ist es aber alles andere als klar und einfach auszumachen\, wie aus Diversität Identität entstehen kann\, wie erreicht werden kann\, dass Unterschiedlichkeit als Chance ergriffen wird und sich nicht vor allem als trennendes Moment auswirkt. Nicht zuletzt wirkt vernebelnd\, dass die Begrifflichkeiten „Identität“ und „Diversität“ selbst sehr komplexe Phänomene bezeichnen\, die zunächst aufgehellt werden müssen\, um die sich im Umgang mit diesen Phänomenen stellenden Fragen befriedigend beantworten zu können. Die Lust am Denken Anfang Februar soll einen Schritt zur Erhellung der genannten Phänomene unternehmen. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nAufgrund der Pandemielage muss die Veranstaltung nach wie vor im virtuellen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie stattfinden. Termin ist Samstag\, der 6.2.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bis Samstag\, 6.2.2021\, per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten\nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird kurz vor der Veranstaltung verschickt. Anmeldeschluss ist Freitag\, 5.2.2021\, 23.59 Uhr. \nWeitere Termine\nWie in den vergangenen Jahren wird die Lust am Denken zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr stattfinden. Die weiteren Termine sind also: \n\n3.4.2021\, 16-18 Uhr\n5.6.2021\, 16-18 Uhr\n7.8.2021\, 16-18 Uhr\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Philosophische Weltorientierung
DESCRIPTION:Philosophische Weltorientierung \nOder: Wie finden wir uns in einer zunehmend komplexen Welt zurecht? \nDer Philosoph Karl Jaspers hat den ersten Band seines dreibändigen Hauptwerks „Philosophie“ unter dem Titel „Philosophische Weltorientierung“ veröffentlicht. Das war 1932\, also kurz bevor in Deutschland Adolf Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde – und das heißt eben auch: kurz bevor der katastrophale Verlust der geistig-moralischen Orientierung des deutschen Staates manifest wurde. \nUnter dem Titel „Philosophische Weltorientierung“ diskutiert Jaspers die Bedingungen\, unter denen ein erfülltes Leben des Menschen in Würde\, Freiheit und Verantwortlichkeit möglich ist – ohne schon den Weg zur Verwirklichung dieses Lebens in den Blick zu nehmen. Dieses zu tun\, ist dem zweiten und dritten Band der „Philosophie“ vorbehalten. \nMit dem Begriff „Weltorientierung“ rückt Jaspers ein Phänomen in den Fokus\, das dem Erfassen einer Situation in unbekanntem Terrain mit anstehendem Handlungsdruck gewidmet ist: Da\, wo wir uns auskennen\, müssen wir uns nicht erst orientieren\, wir wissen\, wo es lang geht. Da\, wo wir verweilen wollen\, wo also kein Handlungsdruck besteht\, müssen wir uns auch nicht orientieren\, sondern können Blick und Gedanken schweifen lassen. Aber da\, wo wir handeln müssen\, obwohl wir uns nicht oder nur unzureichend auskennen\, ist eine Orientierung vor der Handlung erforderlich – und dann die Entwicklung von Aktivitäten\, die im Einklang mit der Orientierung stehen. \nIn der Veranstaltung am ersten Samstag im Dezember soll das Phänomen der Weltorientierung aus philosophischer Perspektive in den Blick genommen werden. Inspiriert werden soll die Diskussion durch Ideen von Karl Jaspers\, aber auch Ideen anderer Gewährsleute einer Philosophie der Orientierung – insbesondere von Immanuel Kant und dem zeitgenössischen Philosophen Werner Stegmaier – sollen gewürdigt werden. Und wie immer sollen die Ideen aus der Geschichte der Philosophie übertragen werden in unsere aktuelle Situation und auf das je individuell-persönliche Dasein in der Welt – schließlich stellt sich die Frage nach Orientierung gerade in der aktuellen Pandemielage in verschärfter Form. \nDiese Pandemielage macht es leider auch wieder notwendig\, dass die Veranstaltung als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden muss. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit die Informationen zur Teilnahme an der virtuellen Konferenz verschickt werden können. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nDie Veranstaltungsreihe wird im Jahr 2021 fortgesetzt. Die Termine werden noch mitgeteilt. \nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 5.12.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie andere Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 4.12.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139 \n 
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SUMMARY:Lust am Denken | Wissenschaft\, Wahrheit und Wirklichkeit
DESCRIPTION:Wissenschaft\, Wahrheit und Wirklichkeit \nWenn man wissen will\, wie es wirklich ist\, wenn man also wirklich an der Wahrheit interessiert ist\, sollte man die Wissenschaft befragen – eine Aussage wie diese ist vermutlich in unserer modernen Gesellschaft sehr anschlussfähig. Gleichzeitig würde aber ein vermutlich eben so großer Teil davor warnen\, die Wahrheit über die Wirklichkeit vor allem in den Wissenschaften zu suchen: Wissenschaft sei abgehoben\, spiele sich im Elfenbeinturm ab\, habe nichts mehr mit der Lebenswirklichkeit zu tun. Interessanterweise findet man aber auch bei Wissenschaftsskeptikern durchaus Denkmuster\, deren Paradigma dem der Naturwissenschaften entspricht: Die Wirkung folge nicht entsprechend eines Gesetzes der Physik auf die Ursache\, sehr wohl aber aufgrund eines geistigen Zusammenhangs\, der sich als Zeichen in der sinnlich wahrnehmbaren Welt äußere\, lehrte etwa der Anthroposoph Rudolf Steiner. Genauso interessant freilich ist es zu bemerken\, dass sich überzeugte Naturwissenschaftler auf transzendente Mächte berufen\, wenn beobachtete Phänomene vermeintlich nicht in das naturwissenschaftliche Weltbild passen: Der Physiknobelpreisträger Albert Einstein brachte beispielsweise sein Unwohlsein über die Zumutungen der Quantenmechanik durch die vielzitierte Aussage zum Ausdruck\, dass Gott nicht würfele. \nMit den Wissenschaften scheint es also etwas sehr Ambivalentes auf sich zu haben: Die einen schwören darauf – und werden dadurch schon wieder unwissenschaftlich. Die anderen lehnen sie entsetzt\, gelangweilt oder angewidert ab\, oft weil sie im Widerspruch zum eigenen Weltbild stehen – nur um sie dann durch Pseudowissenschaften und alternative Fakten zu ersetzen. \nWas aber ist das eigentlich wirklich\, die Wissenschaft? Was sagt sie über die Wirklichkeit aus? Hat Wahrheit etwas mit den Wissenschaften zu tun? Wenn ja – was und inwiefern? Und wie sieht es im täglichen Leben aus: Sollen wir uns wirklich an den Aussagen der Wissenschaften orientieren? Oder sollten Richtschnur für die Orientierung im Leben andere Instanzen sein? Angesichts globaler Herausforderungen wie der Covid-19-Pandemie oder dem Klimawandel erschallt der Ruf nach Leitung durch die Wissenschaften einerseits immer lauter\, andererseits wird vor dem Ende von Humanität und Demokratie durch eine Verwissenschaftlichung des Lebens gewarnt. Die Frage nach den Wissenschaften\, ihren Potentialen und Gefahren gewinnt dadurch ein besondere Brisanz. Dieser Frage ist die nächste Veranstaltung der Reihe Lust am Denken gewidmet. \nDie Veranstaltung wird wieder als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit die Informationen zur Teilnahme an der virtuellen Konferenz verschickt werden können. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeiterer Termin im Jahr 2020: \n\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 3.10.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 2.10.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Würde und die anständige Gesellschaft
DESCRIPTION:Würde und die anständige Gesellschaft \nNachdem das Thema der anständigen Gesellschaft auf der letzten Veranstaltung der Lust am Denken zwar angekündigt\, dann aber dem Zeitmangel zum Opfer gefallen ist\, soll es im Mittelpunkt des kommenden – leider immer noch virtuellen – Treffens mit Lust am Denken stehen. \nDer Terminus „anständige Gesellschaft“ wird hier im Sinne von Avishai Margalit verwendet. Dieser sah in einer anständigen Gesellschaft eine Gesellschaft\, in der der Mensch in Würde leben kann – und dies vor allem deshalb\, weil diese Gesellschaft frei von institutioneller Demütigung ist\, also frei von Demütigungen ihrer Mitglieder\, die systematisch aufgrund der Verfasstheit von staatlichen Institutionen oder aufgrund von normiertem staatlichem Handeln stattfinden. \nDas Problem institutioneller Demütigungen ist spätestens seit dem Tod von George Floyd im Zuge seiner Arrestierung am 26.5.2020 in Minneapolis durch Gewalt der agierenden Polizeibeamten auch in Deutschland virulent; welche politische Sprengkraft die Frage danach beinhaltet wird nicht zuletzt durch die Debatte zu der Frage deutlich\, ob im Auftrag des Bundesinnenministeriums eine Studie über strukturellem Rassismus in der deutschen Polizei durchgeführt werden sollte oder nicht. Doch auch schon früher fand dieses Thema Beachtung: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sanktionen vom November des letzten Jahres beispielsweise muss als Aufdeckung einer Praxis der institutionellen Demütigung angesehen werden und schob dieser einen Riegel vor. \nDas deutsche Grundgesetz spricht in Artikel 1 davon\, dass die Würde des Menschen unantastbar sei und das ihr Schutz und ihre Achtung „Verpflichtung aller staatlicher Gewalt“ (GG Art. 1) sei. Demütigendes staatliches Agieren widerspricht also dieser Verpflichtung und ist deshalb aufzudecken und zu ahnden. Aber was genau ist unter einer institutionellen Demütigung zu verstehen? \nUnd weiter: Worin besteht die Würde des Menschen\, die es gegen Demütigungen zu verteidigen gilt? Welche Verpflichtung des einzelnen Menschen von Seiten des Staates ist mit seiner Würde noch vereinbar? Diese und ähnliche Fragen sollen bei der nächsten Lust am Denken im Mittelpunkt der Diskussion stehen. \nDie Veranstaltung wird wieder als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit die Informationen zur Teilnahme an der virtuellen Konferenz verschickt werden können. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 1.8.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 31.7.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Solidarität und die anständige Gesellschaft
DESCRIPTION:Solidarität und die anständige Gesellschaft\n \nEin weiteres Mal wird die Lust am Denken im virtuellen Raum stattfinden. Zwar sind Veranstaltungen wie die Lust am Denken grundsätzlich wieder erlaubt\, jedoch nur unter strengen Hygiene- und Distanzauflagen\, wobei ganz konkret die Distanzauflagen die mögliche Teilnehmerzahl in den für die Lust am Denken zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten auf maximal acht Personen beschränken würden. Eine solche Beschränkung würde eine ganze Reihe von Personen von der Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließen. Aus Solidarität mit diesen wird die Veranstaltung also online durchgeführt. \nWomit wir auch beim Thema wären: Aus Solidarität mit einer bestimmten\, mehr oder weniger fest definierten Gruppe von Individuen\, wird einer anderen Gruppe Ungemach zugemutet – die Mitglieder der einen Gruppe (nämlich die\, die das Glück hätten\, einen der wenigen Plätze zu ergattern) haben dafür Ungemach (nämlich keine Veranstaltung Auge in Auge) zu erleiden\, dass eine andere Gruppe (diejenigen\, die sich zu spät angemeldet hätten\, aber auch diejenigen\, deren Anfahrtsweg sich für eine Vor-Ort-Veranstaltung den Aufwand nicht lohnen würde) vor einem gewissen Ungemach (nämlich nicht an der Lust am Denken teilnehmen zu können) bewahrt wird. \nNatürlich stellt sich in einer solchen Situation\, die ja unserer gegenwärtigen Pandemie-Situation gar nicht so unähnlich ist (wobei ohne Frage das Ungemach\, nicht an der Lust am Denken teilnehmen zu können\, in keiner Weise vergleichbar ist mit dem Ungemach\, das eine Erkrankung mit Covid-19 bedeutet)\, die Frage\, ob dieses Vorgehen denn gerecht ist – ganz abgesehen auch davon\, das dieses Vorgehen ja wiederum die Gruppe von Individuen ausschließt\, die aufgrund fehlender Technik nicht online teilnehmen können. Kann eine Gruppe von Individuen\, die aufgrund von Beschränkungen einer anderen Gruppe von Individuen etwas Positives zu bekommen erhofft\, diese Beschränkungen verlangen? Gebietet es die Solidarität innerhalb einer Gesellschaft\, dass die Beschränkungen zugunsten der im Risiko stehenden Gruppe von Individuen hingenommen werden? Wenn ja\, wie weitgehend sind die Beschränkungen hinnehmbar? Wie groß muss das Risiko sein? Wie kann in einer solchen Situation abgewogen werden? Und gibt es ein Maß an Solidarität\, das eine Gesellschaft zeigen muss\, damit sie als „anständig“ bezeichnet werden kann? Was heißt dann überhaupt Solidarität? \nDiese Fragen sollen bei der nächsten Lust am Denken im Mittelpunkt der Debatte stehen. Die Veranstaltung wird wieder als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit der Link zum Betreten des virtuellen Konferenzraumes verschickt werden kann. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n6.6.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 6.6.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 5.6.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138 | Fax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung - Chancen und Risiken
DESCRIPTION:Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung – Chancen und Risiken\nDie aktuelle Corona-Pandemie führt dazu\, dass Kommunikation über das Internet auf einmal eine noch größere Bedeutung bekommt als vor den Zeiten des physischen social distancing – ja\, diese digital vermittelte Kommunikation stellt vielerorts den Versuch dar\, der Gefahr eines social distancing durch physischen Abstand entgegen zu wirken. Das ist Grund genug\, um dem Phänomen der digital vermittelten Kommunikation einmal in der Lust am Denken nachzugehen. \nIm Ausgangspunkt von Überlegungen dazu\, was denn Kommunikation überhaupt ist und wie Kommunikation funktioniert\, bzw. funktionieren kann\, wird auf Spezifika der digital vermittelten Kommunikation eingegangen. Es soll dabei darum gehen\, das Besondere der digital vermittelten Kommunikation im Unterschied zu nicht digital vermittelten und auch zur unmittelbaren Kommunikation herauszuarbeiten. Schließlich soll ein Blick darauf geworfen werden\, wie der zunehmende Einsatz von digital vermittelter Kommunikation unsere Gesellschaft verändert. \nDass digitale Medien offensichtlich den Raum dazu bieten\, zunehmend enthemmt und losgelöst von gesellschaftlichen Gepflogenheiten sowie unter Missachtung von gesellschaftlichen Mindeststandards für einen respektvollen Umgang miteinander zu kommunizieren\, wird in der Lust am Denken zu thematisieren sein – es geht jedoch ausdrücklich nicht um eine Verdammung jeglicher oder auch nur bestimmter Formen der digital vermittelten Kommunikation. In der Sitzung geht es nicht um eine Bewertung von unterschiedlichen Kommunikationsformen\, sondern um ein Verständnis der Eigenheiten derselben. \nAufgrund der aktuellen Lage wird die Lust am Denken nicht wie gewohnt in physischer Präsenz stattfinden\, sondern als Konferenz im virtuellen Raum – diese Lust am Denken stellt also auch selbst gleich Anschauungsmaterial zum Thema dar. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit der Link zum Betreten des virtuellen Konferenzraumes verschickt werden kann. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit der Teilnahmeinformation verschickt. \nDiese Veranstaltungsankündigung kann hier als PDF heruntergeladen werden. \nDie Präsentation zum einleitenden Referat über Kommunikation\, Kommunikationstheorie und Kommunikationsmodelle finden Sie hier als PDF zum Download\, das Arbeitsblatt\, das als Grundlage der Diskussion fungiert\, können Sie hier als PDF herunterladen. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n4.4.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n6.6.2020\, 16-18 Uhr\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 4.4.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 3.4.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Erziehung und Bildung
DESCRIPTION:„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.“\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nDie Lust am Denken zieht um: Ab sofort werden die zweimonatlichen Diskussionsveranstaltungen in den bereits 2019 zweimal erprobten Räumen der MitInitiative Wiesbaden e.V.\, der Interessenvertretung der selbstorganisierten und freien Kindertagesstätten in Wiesbaden\, stattfinden. Diese Fortsetzung der bewährten Veranstaltung am neuen Ort soll auch gleich inspiriert sein vom genius loci: Anfang Februar werden Erziehung und Bildung das Thema des Denkens sein. \nSchon seit der Antike spielt die Frage nach der richtigen Erziehung eine zentrale Rolle im Denken der Philosophierenden. Sokrates hat sich dieser Frage in seinen Gesprächen immer wieder gewidmet. Er wurde von der antiken High Society als der wohl erste „Erziehungspromi“\, den die Welt kannte\, oft um Erziehungsratschläge gebeten – und immer wieder wurden in den durch solche Fragen angeregten Gesprächen zwar Grundzüge einer guten Erziehung deutlich\, aber mit den erwünschten Ratschlägen wartete Sokrates aus guten Gründen nie auf: Sokrates war klar\, dass Erziehung nicht eine technische Angelegenheit ist\, die mit ein paar geschickt gestalteten Einrichtungen vonstatten gehen kann\, sondern vor allem etwas mit einer inneren Haltung zu tun hat. Und schon bei Sokrates stand neben der naheliegenden Frage nach konkreten erzieherischen Maßnahmen die weniger offensichtliche Frage im Zentrum\, was überhaupt das Ziel der Erziehung sein kann und sein sollte. \nDass der Mensch nur durch Erziehung zum Menschen werden kann\, wie das Kant sehr viel später in seinen Vorlesungen zur Pädagogik formuliert hat\, darf mittlerweile sogar als empirisch bestätigt angesehen werden. Nur was das eigentlich heißt\, ein Mensch zu sein\, und wie die Erziehung dahin auszusehen hat\, ist heute vermutlich genauso umstritten wie zu Zeiten Kants oder zu Zeiten der klassischen Antike\, als Sokrates seine Schüler auf der Agora um sich versammelte. \nAuf der Veranstaltung am ersten Februar soll zunächst einmal das Augenmerk auf eine Reihe von Grundfragen gerichtet werden: Was ist überhaupt das Ziel von Erziehung? Wie verhalten sich Erziehung und Bildung zueinander? Kann der Mensch gebildet werden oder ist Bildung immer nur als Selbstbildung möglich? Im Anschluss an diese Überlegungen soll dann der Versuch einer Konkretion unternommen werden: Was folgt aus diesen grundsätzlichen Überlegungen für die Bildungs- und Erziehungspraxis? Und wie müssen Rahmenbedingungen gestaltet sein\, um eine gelingende Bildungs- und Erziehungspraxis realisieren zu können? \nDieser Veranstaltungshinweis kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen\, keine Vorkenntnisse sind erforderlich. \nVeranstaltungsort: \nMitInitiative Wiesbaden e.V.\nMarkstraße 32\n65183 Wiesbaden \nTermin: \n\n1.2.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n4.4.2020\, 16-18 Uhr\n6.6.2020\, 16-18 Uhr\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € \nRückfragen und Anmeldung: \nRückfragen und Anmeldungen können Sie per E-Mail an die Veranstaltungsleitung schicken: \n\nDr. Christian Rabanus: cr@phaenopraxie.de\n\nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139 \nEine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich.
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