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SUMMARY:Lust am Denken | Scham und Schuld
DESCRIPTION:Lust am Denken | Scham und Schuld\n\nStarke Affekte\, ihre Verbindung und ihre soziale Bedingtheit\n\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nVor Scham im Boden versinken wollen – vermutlich kennen die meisten Erwachsenen solche Regungen\, zumeist aus der Kindheit. Auch wenn die Wucht von Schamgefühlen mit zunehmendem Alter abnimmt\, verschwindet auch dann das Gefühl der Scham in der Regel nicht komplett aus dem Leben. Immer noch kann es durchaus vorkommen\, dass man sich im Ton vergreift\, einen dummen Fehler macht\, ein Missgeschick nicht vermeiden kann\, etc. – und deshalb auch Scham empfindet. Je nach Veranlagung zeigt sich dann auch eine physiologische Reaktion\, z.B. kann einem die Schamesröte ins Gesicht steigen\, was dann oft als zusätzlich peinlich empfunden wird und das Schamgefühl noch verstärkt. \nNicht immer hat Scham seine Ursache im eigenen Verhalten: Das Phänomen des Fremdschämens bezieht sich auf das Verhaltenen anderer. Stellvertretend schämen tue ich mich aber nur für Personen\, die in einer relevanten Verbindung zu mir stehen. Insbesondere Heranwachsenden scheint in Bezug auf das Verhalten von Mitgliedern ihrer Peergruppe – seien es Freundinnen oder Freunde\, Brüder oder Schwestern oder andere Verwandte – dieser Affekt nicht fremd zu sein. \nUnd dann kann – gerade in Zeiten von Social Media – Beschämung auch gezielt als Instrument für Diffamierung und soziale Vernichtung eingesetzt werden. Bricht einmal ein Shitstorm aus\, scheinen oft auch alle Schranken und Hemmungen der Akteure wegzufallen und aus Nichtigkeiten werden schnell scheinbar unverzeihliche Fehler. Manche Personen zeigen sich für solche Beschämungen sehr empfänglich\, andere scheint das nicht zu treffen – und es gibt auch Personen\, die scheinbar generell völlig schamlos durch das Leben gehen. \nDoch was passiert im Moment der Scham eigentlich? Was ist Scham und wie entsteht sie? Und wie steht sie in Verbindung mit Schuld? Denn zumindest manchmal verursacht ein Verschulden auch das Gefühl der Scham (und umgekehrt). Aber manchmal eben auch nicht. Gibt es also einen direkten Zusammenhang zwischen Scham und Schuld? Wenn ja – worin besteht der? Und schließlich: Sind die Affekte von Scham und Schuld hilfreich für ein gutes Leben\, bzw. ein gutes und gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft oder sind dies Überbleibsel archaischer Entwicklungsstufen unserer Persönlichkeit und/oder unserer Gesellschaft\, die es zu überwinden gilt? \nDiesen und damit verbundenen Fragen soll mit Lust am Denken auf der nächsten Veranstaltung der Reihe Anfang Februar nachgegangen werden. \nDieser Veranstaltungshinweis kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. Termin ist Samstag\, der 4.2.2023\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis zum Donnerstag\, 2.2.2023\, 17.00 h\, erbeten. Nach aktuellem Stand (25.1.2023) sind keine besonderen Corona-Regelungen für Veranstaltungen in Hessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-(Selbst-)Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass zur Veranstaltung erhoben. \nTermine im Jahr 2023\nIm Jahr 2023 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken fortgeführt und wird an folgenden Terminen stattfinden: \n\n1.4.2023\, 16-18 Uhr\n3.6.2023\, 16-18 Uhr\n5.8.2023\, 16-18 Uhr\n7.10.2023\, 16-18 Uhr\n2.12.2023\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | 2022 - ein annus horribilis?
DESCRIPTION:Lust am Denken | 2022 – ein annus horribils?\n\nPhilosophischer Rückblick auf ein Jahr\, an das man sich lange erinnern wird\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nIn der jüngsten Geschichte Europas gab es lange kein Jahr\, in dem wie im jetzt zuende gehenden Jahr 2022 so viele Krisen auf einmal zu bewältigen waren und sind. Nachdem das Schlimmste der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres überwunden schien\, aber immer noch und immer wieder Debatten über die Zulässigkeit und Gebotenheit von staatlichen Eingriffen in die individuelle Freiheit im Rahmen des Infektionsschutzes aufflammen\, stellte der Beginn von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar einen unvergleichlichen Einschnitt in die Entwicklung der Zivilisation in Europa dar. Neben der humanitären Zumutung\, die dieser Krieg bedeutet\, hat er zu einer Energiekrise in vielen Staaten Europas\, nicht zuletzt auch in Deutschland\, geführt\, welche viele soziale Mißstände ins Rampenlicht gerückt hat und angesichts dessen sich die Frage nach Bedingungen und Möglichkeiten des gesellschaftlichem Zusammenhalts immer eindringlicher stellte und stellt. \nIn dieses Jahr fallen ausserdem eine Reihe von bemerkenswerten Wahlergebnissen in europäischen Ländern: Viktor Orbán wurde Anfang April erneut ungarischer Ministerpräsident und regiert autoritär weiter. Emanuel Macron gewann zwar die französische Präsidentschaftswahl\, aber die rechtspopulistische Marine Le Pen konnte mit mehr als 40% Stimmenanteil in der Stichwahl einen beachtlichen Erfolg verbuchen. Schließlich hat Italien seit Ende Oktober mit Giorgia Meloni eine postfaschistische Ministerpräsidentin. All diese Ergebnisse bedeuten eine Schwächung des Prinzips der liberalen Demokratie. \nBegleitet werden die genannten Krisen noch vom globalen Klimawandel\, dessen Auswirkungen immer deutlicher spürbar werden und mit dessen adäquater Adressierung sich Politik und Gesellschaft im alten Europa (und freilich nicht nur dort) nach wie vor schwer tun – wie der jüngst in Scharm asch-Scheich stattgefundene Weltklimagipfel mit seinen dürftigen Ergebnissen und die Debatte um nicht gesetzeskonforme Proteste z.B. der Gruppe „Letzte Generation“ deutlich machen. \nEs sieht also so aus\, als ob das Jahr 2022 für die freiheitliche Entwicklung Deutschlands und Europas bislang kein gutes Jahr war – aber vielleicht ist diese Sicht ja auch zu einseitig. „Wo Gefahr ist\, wächst das Rettende auch“\, dichtete 1803 Friedrich Hölderlin. Die Gefahr ist offensichtlich\, aber worin kann und soll das Rettende bestehen? Bei dem philosophischen Jahresrückblick wird mit Lust am Denken der Versuch unternommen\, auf diese Frage eine Antwort zu finden – die vermutlich eine persönlich-existentielle\, aber auch eine philosophische Seite zeigen wird. \nDieser Veranstaltungshinweis kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. Termin ist Samstag\, der 3.12.2022\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erbeten. Nach aktuellem Stand (21.11.2022) sind keine besonderen Corona-Regelungen für Veranstaltungen in Hessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-(Selbst-)Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass zur Veranstaltung erhoben. \nTermine im Jahr 2023\nIm Jahr 2023 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken fortgeführt und wird an folgenden Terminen stattfinden: \n\n4.2.2023\, 16-18 Uhr\n1.4.2023\, 16-18 Uhr\n3.6.2023\, 16-18 Uhr\n5.8.2023\, 16-18 Uhr\n7.10.2023\, 16-18 Uhr\n2.12.2023\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | "Künstliche Intelligenz" bedenken
DESCRIPTION:Lust am Denken | „Künstliche Intelligenz“ bedenken\n\nVersuch einer Orientierung über Chancen und Herausforderungen der als „künstliche Intelligenz“ bezeichneten Techniken | Update (28.9.2022)\n\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nIn dem 1953 veröffentlichten Aufsatz „Die Frage nach der Technik“ konstatiert der deutsche Philosoph Martin Heidegger\, dass „das Wesen der Technik ganz und gar nichts Technisches“ sei. D.h. für Heidegger: Die Frage nach dem Wesen der Technik ist nicht durch technische Überlegungen zu beantworten\, sondern durch Überlegungen auf einer anderen Ebene: Heidegger findet eine Antwort\, indem er über das Wesen des Menschen nachdenkt. \nGanz ähnlich steht es um die Frage nach dem Wesen der sogenannten „künstlichen Intelligenz“\, KI (oder „artificial intelligence“\, AI\, oder auch „computational intelligence“\, CI). Will man wissen\, was diese „künstliche Intelligenz“ – dieser Terminus ist hier ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt\, denn von Intelligenz im eigentlichen Sinne des Wortes kann man bei KI zumindest derzeit noch nicht sprechen – eigentlich sein und/oder leisten soll\, ist es wenig zielführend\, sich Projekte im Bereich der sogenannten KI anzuschauen. Vielmehr scheint es angeraten zu sein\, sich mit den Zielen und Vorstellungen der Menschen zu befassen\, die für sich in Anspruch nehmen\, Projekte im Bereich KI voran zu treiben. Die Visionen\, Ziele und Praktiken von Personen wie Elon Musk\, Mark Zuckerberg\, Jeff Bezos oder anderen Akteuren\, die die Geschicke großer Hightech-Unternehmen wie Tesla\, Facebook\, Amazon\, Google lenken und die vor allen aus geschäftlichen Interessen heraus seit einigen Jahren massiv in die Entwicklung von KI investieren\, prägen ganz wesentlich das\, was KI genannt wird. Insbesondere scheint ein Blick auf die Menschen hinter der Entwicklung von KI wichtig zu sein angesichts der Frage\, ob KI nun eine Verheissung oder eine Bedrohung darstellt\, ob man sich eine schnellere Entwicklung der mit dem Terminus verbundenen Techniken wünschen oder diese fürchten sollte. \nAnfang Oktober bietet die Veranstaltung Lust am Denken die Möglichkeit\, sich eine Orientierung über den Umgang mit KI und der Art und Weise zu verschaffen\, wie KI unsere Gesellschaft verändert. Im Mittelpunkt wird das Reden und Argumentieren über die sogenannte „künstliche Intelligenz“ stehen – angefangen natürlich mit einer Reflexion auf die Bedeutung dieses Begriffs und warum es in der Tat sinnvoll erscheint\, den zwar weniger verbreiteten\, aber schärferen Begriff der „computational intelligence“\, CI\, zu verwenden. Nicht zuletzt wird dann auch die Frage danach gestellt\, wie das z.B. von den oben genannten Personen verbreitete Narrativ über „künstliche Intelligenz“ die Debatte über diese Techniken – ggfs. unbotmäßig – beeinflußt. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. \nAchtung: Krankheitsbedingt muss die Veranstaltung in einen virtuellen Konferenzraum verlegt werden. Informationen zur Teilnahme an der Konferenz werden nach Anmeldeschluss am Donnerstag\, 29.9.2022\, verschickt. \nTermin ist Samstag\, der 1.10.2022\, und zwar von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Donnerstag\, 29.9.2022\, 17.00 h\, erbeten. \nNach aktuellem Stand (21.9.2022) sind keine besonderen Regelungen für Veranstaltungen in Hessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-(Selbst-)Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass erhoben. Dieser ist vor Beginn der Veranstaltung per PayPal an das PayPal-Konto info@phaenopraxie.de zu entrichten.\n \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt: \n\nSamstag\, 3.12.2022\n\n 
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SUMMARY:Lust am Denken | "Künstliche Intelligenz" bedenken (abgesagt)
DESCRIPTION:Lust am Denken | „Künstliche Intelligenz“ bedenken (abgesagt)\n\nVersuch einer Orientierung über Chancen und Herausforderungen der als „künstliche Intelligenz“ bezeichneten Techniken und damit verbundenen Debatten\nAchtung: Die Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden und wird am Samstag\, 6.8.2022\, nicht stattfinden.\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nIn dem 1953 veröffentlichten Aufsatz „Die Frage nach der Technik“ konstatiert der deutsche Philosoph Martin Heidegger\, dass „das Wesen der Technik ganz und gar nichts Technisches“ sei. D.h. für Heidegger: Die Frage nach dem Wesen der Technik ist nicht durch technische Überlegungen zu beantworten\, sondern durch Überlegungen auf einer anderen Ebene: Heidegger findet eine Antwort\, indem er über das Wesen des Menschen nachdenkt. \nGanz ähnlich steht es um die Frage nach dem Wesen der sogenannten „künstlichen Intelligenz“\, KI (oder „artificial intelligence“\, AI\, oder auch „computational intelligence“\, CI). Will man wissen\, was diese „künstliche Intelligenz“ – dieser Terminus ist hier ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt\, denn von Intelligenz im eigentlichen Sinne des Wortes kann man bei KI zumindest derzeit noch nicht sprechen – eigentlich sein und/oder leisten soll\, ist es wenig zielführend\, sich Projekte im Bereich der sogenannten KI anzuschauen. Vielmehr scheint es angeraten zu sein\, sich mit den Zielen und Vorstellungen der Menschen zu befassen\, die für sich in Anspruch nehmen\, Projekte im Bereich KI voran zu treiben. Die Visionen\, Ziele und Praktiken von Personen wie Elon Musk\, Mark Zuckerberg\, Jeff Bezos oder anderen Akteuren\, die die Geschicke großer Hightech-Unternehmen wie Tesla\, Facebook\, Amazon\, Google lenken und die vor allen aus geschäftlichen Interessen heraus seit einigen Jahren massiv in die Entwicklung von KI investieren\, prägen ganz wesentlich das\, was KI genannt wird. Insbesondere scheint ein Blick auf die Menschen hinter der Entwicklung von KI wichtig zu sein angesichts der Frage\, ob KI nun eine Verheissung oder eine Bedrohung darstellt\, ob man sich eine schnellere Entwicklung der mit dem Terminus verbundenen Techniken wünschen oder diese fürchten sollte. \nAnfang August soll nun mit Lust am Denken eine Orientierung über den Umgang mit KI und der Art und Weise versucht werden\, wie KI unsere Gesellschaft verändert. Im Mittelpunkt soll das Reden und Argumentieren über die sogenannte „künstliche Intelligenz“ stehen – angefangen natürlich mit einer Reflexion auf die Bedeutung dieses Begriffs und warum es in der Tat sinnvoll erscheint\, den zwar weniger verbreiteten\, aber schärferen Begriff der „computational intelligence“\, CI\, zu verwenden. Nicht zuletzt soll auch die Frage danach gestellt werden\, wie das z.B. von den oben genannten Personen verbreitete Narrativ über „künstliche Intelligenz“ die Debatte über diese Techniken – ggfs. unbotmäßig – beeinflußt. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden.\n \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden und wird nicht stattfinden. \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt \n\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr\n\n 
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DESCRIPTION:Lust am Denken | Ethik der Waffenlieferungen\n\nKann die Philosophie eine Orientierung bei der Frage nach Waffenlieferungen an die Ukraine bieten?\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nBei der Frage nach der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zeigt sich laut Umfagen in der bundesdeutschen Bevölkerung ein Patt: Der ARD-DeutschlandTrend vermeldete am 28.4.2022\, dass in einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest Dimap 45 Prozent der Deutschen für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine votierten – und 45 Prozent dagegen. Auch Intellektuelle und Prominente sind sich in dieser Frage uneins: Nachdem Jürgen Habermas am 28.4.2022 in der Süddeutschen Zeitung ein entschiedenes „Jein“ zu dieser Frage vertreten hatte\, warnte der von Alice Schwarzer initiierte und am 29.4.2022 in der Emma veröffentlichte offene Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz vor der Lieferung schwerer Waffen\, während der am 4.5.2022 von Ralf Fücks initiierte und in der Zeit veröffentlichte offene Brief an Olaf Scholz die Lieferung solcher Waffen forderte. Der Bundestag wiederum rief am 28.4.2022 in einem gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen sowie der Fraktionen von CDU und CSU die Bundesregierung unter anderem dazu auf\, schwere Waffen in die Ukraine zu liefern. \nAber auch ganz unabhängig davon\, ob Deutschland nun Panzer liefert oder „nur“ panzerbrechende Waffen: Die Lieferung von Waffen mit letalem Potential\, ob diese nun „schwer“ seien oder nicht\, bedeutet die Mitwirkung an der Ausübung von Gewalt gegen Menschen\, bei der der Tod von Menschen zumindest billigend in Kauf genommen wird. Unter anderem aufgrund dieser Tatsache haben sich deshalb nach dem zweiten Weltkrieg Selbstverpflichtungen von Deutschland\, der EU\, der OSZE und anderen internationalen Institutionen etabliert\, in denen ein sehr restriktiver Umgang mit Waffenlieferungen propagiert wird und aus denen insbesondere ein Verbot der Lieferung von Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete folgt. Andererseits steht aufgrund der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen zumindest die Forderung im Raum\, Staaten\, die Opfer von Angriffskriegen werden – wie jetzt die von Russland angegriffene Ukraine –\, in kollektiver Notwehr beizustehen. \nIn der Diskussionsveranstaltung Anfang Juni soll nun mit philosophischen Mitteln versucht werden\, eine Orientierung in dieser komplexen Gemengelage zu finden – nicht zuletzt durch eine ethische Abwägung der Gründe für und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. \nTermin ist Samstag\, der 4.6.2022\, und zwar von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 3.6.2022\, 12.00 h\, erbeten. \nNach aktuellem Stand (22.5.2022) sind keine besonderen Corona-Regelungen für Veranstaltungen mehr zu berücksichtigen. Die aktuellen Corona-Regeln in Hessen können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen abgerufen werden. Auch wenn keine Pflicht mehr besteht\, bittet der Veranstalter darum\, vor dem Besuch der Veranstaltung einen Corona-Test durchzuführen. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass erhoben. \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt \n\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr\n\n 
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SUMMARY:Lust am Denken | Krieg in der Ukraine - und jetzt?
DESCRIPTION:Lust am Denken | Krieg in der Ukraine – und jetzt?\n\nAuf der Suche nach Orientierung in undurchsichtigen Zeiten\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nAls am 24. Februar 2022 auf Putins Geheiß das Militär der Russischen Föderation vom Norden\, Osten und Süden in die Ukraine einmarschierte\, lösten sich in unserer Gesellschaft auf einen Schlag eine Vielzahl lieb gewordener und bequemer Überzeugungen über das Funktionieren der modernen Weltordnung in Luft auf. Dass im 21. Jahrhundert der Präsident eines europäischen Landes\, nämlich Putin\, einen Angriffskrieg auf ein anderes europäisches Land\, nämlich die Ukraine\, befiehlt\, erschien noch kurz vor dem Tag des Überfalls unvorstellbar – wenngleich man mit genau dieser Möglichkeit eigentlich hätte rechnen müssen: Schließlich herrschte in der Ostukraine ja bereits seit 2014 ein von der Russischen Föderation befeuerter Krieg\, hatte die Russische Föderation bereits 2014 die Krim annektiert und hatte Putin seine Skrupellosigkeit u.a. seit 2015 bei der militärischen Unterstützung Assads im Syrischen Bürgerkrieg oder seinen sogenannten „Vergeltungsmaßnahmen“ im Kaukasuskrieg 2008 bewiesen. \nSo stellt sich angesichts der Faktizität des Krieges in der Ukraine\, der ja in vielerlei Hinsicht ein dramatischer Weckruf ist und z.B. mit deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine und der angekündigten Aufstockung des Wehretats auch schon einige Grundsätze der deutschen Politik der letzten Jahre abgeräumt hat\, die Frage nach der Orientierung in der gegenwärtigen Lage – und auch die Frage danach\, wie es so weit kommen konnte und was der sogenannte „Westen“\, also auch die Bundesrepublik Deutschland und mit ihr alle deutschen Bürgerinnen und Bürger\, präventiv hätten tun können oder sogar müssen. \nDie schnelle Änderung einiger fundamentaler Positionen der deutschen Außenpolitik\, für die es einen großen überparteilichen Konsens gibt\, scheint auszudrücken\, dass das weitere Festhalten an den abgeräumten Positionen einen Fehler dargestellt hätte – und wirft weiterhin die Frage auf\, ob das bisherige Festhalten an bestimmten Grundsätzen nicht schon ein Fehler war. Wo nun von der Möglichkeit solcher Fehler die Rede ist\, stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung für die Fehler\, bzw. die aus solchen Fehlern erwachsende Schuld. So soll in der hier angekündigten Veranstaltung die Frage nach einer Orientierung in der gegenwärtigen Lage gestellt werden vor dem Hintergrund einer Differenzierung des Schuldbegriffs\, die Karl Jaspers in seiner im Frühjahr 1946 gehaltenen Vorlesungsreihe entwickelt und unter dem Titel Die Schuldfrage – Von der politischen Haftung Deutschlands als Buch veröffentlicht hat. \nDie Einladung zu dieser Veranstaltung wird auch über den Newsletter des Instituts für Phänopraxie verschickt. Eine kostenlose Anmeldung zu diesem Newsletter ist über die Kontaktfunktion der Site https://www.phaenopraxie.de möglich. \nDiese Ankündingung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. \n Termin ist Samstag\, der 2.4.2022\, und zwar von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr – die Veranstaltung findet also an diesem Samstag eine Stunde früher statt als an den vorhergehenden Terminen. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 1.4.2022\, 12.00 h\, erbeten. \n Es gelten die aktuellen hessischen Corona-Regelungen für Veranstaltungen (Stand 20.3.2022: 3G). Die aktuellen Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen bzw. https://www.wiesbaden.de/kultur/theater/marleen/index.php abgerufen werden. Soweit am Veranstaltungstag die 3G-Regel besteht\, halten Sie bitte beim Besuch der Veranstaltung einen gültigen Nachweis über Ihren Impf-\, Genesenen- oder Teststatus sowie Identitätsdokumente beim Einlass bereit. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass erhoben. \nWeitere Termine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt \n\n4.6.2022\, 16-18 Uhr\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Zurück in die Freiheit?
DESCRIPTION:Lust am Denken | Zurück in die Freiheit?\n\nProbleme von Inklusion und Exklusion in der aktuellen Pandemielage\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nAls die Lust am Denken am 1.2.2020 das erste Mal an neuem Ort stattfand\, nämlich dem Veranstaltungsraum der Mitinitiative e.V. in der Wiesbadener Innenstadt\, war nicht absehbar\, dass es lange dauern würde\, bis der Lust am Denken wieder in leiblicher Präsenz gefrönt werden könnte. Nach zwei Jahren virtuellem Veranstaltungsformat ist es nun so weit: Das Team des Instituts für Phänopraxie freut sich\, für den 5.2.2022 in den Veranstaltungssaal Marleen im Lili (ehemaliges Lilien-Carré) am Wiesbadener Hauptbahnhof zu einer Lust am Denken in physischer Präsenz einladen zu können. \nWas nun für die einen mittlerweile fast schon wieder Normalität bedeutet – in Restaurants gehen und Veranstaltungen besuchen\, Shoppen und in Hotels übernachten zu können\, etc. –\, ist bei der aktuellen Verordnungslage\, die in der Regel mindestens eine Genesung oder doppelte Impfung erfordert\, für einen relativ zwar kleineren\, aber doch nicht kleinen Teil der bundesdeutschen Bevölkerung derzeit nicht erlaubt: Laut Robert-Koch-Institut lag die Quote der doppelt gegen Covid-19 geimpften Deutschen\, die älter als 5 Jahre sind\, am 21.1.2022 bei knapp über 73%. Fast 27% der bundesdeutschen Bevölkerung älter als 5 Jahre sind also nicht doppelt geimpft und damit laut aktueller Verordnungslage von viele Aktivitäten in der Gesellschaft ausgeschlossen – auch vom Besuch der Lust am Denken am 5. Februar. \nWährend man nun als geimpfte Person schnell geneigt sein mag zu sagen\, dass die Ungeimpften ja aufgrund ihrer freien Entscheidung gegen eine Impfung Rechte verspielt hätten\, ist man doch bei anderen freien Entscheidungen – z.B. aufs Land ziehen\, gefährliche Sportarten ausüben\, Alkohol trinken\, Rauchen\, etc. – geneigt zu sagen\, dass damit keine Rechte verspielt seien – etwas das Recht auf Anbindung im ÖPNV oder das Recht auf gesundheitliche Fürsorge auch im Falle von Unfällen und/oder Krankheiten im Zusammenhang mit dem gefährlichem Sport oder dem Konsum von Alkohol oder Nikotin. \nAus philosophischer Perspektive stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage\, wie viele Freiheiten eine gerechte Gesellschaft ihren Individuen zugestehen muss und inwiefern es zu rechtfertigen ist\, an die Wahrnehmung dieser Rechte – z.B. der Entscheidung\, sich nicht gegen Covid-19 impfen zu lassen – den Entzug anderer Rechte – z.B. den Besuch eines Restaurant oder eines Museums – zu knüpfen. Es stellt sich mit anderen Worten die Frage\, wie viel Individualität und Wahrnehmung persönlicher Freiheiten wir als Gesellschaft jedem einzelnen Mitglied der Gesellschaft zuzubilligen und die Folgen dieser Entscheidungen mitzutragen bereit sind. Diese aktuelle Frage soll bei der ersten Lust am Denken im Jahr 2022 im Mittelpunkt stehen. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im Marleen im Lili Wiesbaden (Bahnhofsplatz 3\, 65189 Wiesbaden\, Obergeschoss) statt. Termin ist Samstag\, der 5.2.2022\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme wird eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 4.2.2022\, 12.00 h\, erbeten. Es gelten die aktuellen hessischen Corona-Regelungen für Veranstaltungen (Stand 23.1.1011: 2G+). Die aktuellen Regeln können unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen bzw. https://www.wiesbaden.de/kultur/theater/marleen/index.php abgerufen werden. Bitte halten Sie beim Besuch der Veranstaltung Impf- oder Genesenennachweise sowie Identitätsdokumente bereit. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 10\,00 € beim Einlass zur Veranstaltung erhoben. \nTermine im Jahr 2022\nIm Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken an folgenden Terminen fortgesetzt: \n\n2.4.2022\, 16-18 Uhr\n4.6.2022\, 16-18 Uhr\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Wenn die Eule der Minerva des Lebens goldnen Baum umkreist
DESCRIPTION:Wenn die Eule der Minerva des Lebens goldnen Baum umkreist\nÜber die Wirksamkeit Philosophischer Praxis\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus\nPhilosophie ist ihrer Grundidee nach Praxis. Schon Sokrates diskutierte mit seinen Zeitgenossen Probleme der Praxis auf dem Marktplatz – etwa die Frage\, was eine gute Erziehung leisten solle\, ob man ein tugendhaftes Dasein lernen könne oder was Gerechtigkeit im Staat sei. Dabei schreckte Sokrates auch nicht vor theoretischen Herausforderungen zurück. Damals wie heute bedarf es oft erst umfangreicher theoretischer Untersuchungen\, um auf scheinbar leichte praktische Fragen wirklich gute Antworten geben zu können. Und: Sokrates redete nicht nur gelehrt\, sondern lebte seine Rede – was ihn ja letztlich auch das Leben gekostet hat. \nPhilosophische Praxis\, ein unter dieser Bezeichnung noch recht junger Bildungs- und Beratungsberuf\, sieht sich in der sokratischen Tradition. Gegenstand der philosophischen Praxis ist das tägliche Leben\, die Methodik ist (u.a.) sokratisch in dem Sinne\, dass die PhilosophInnen zu einem gemeinsamen Gedankengang einladen\, um lebenstheoretisch und vor allem lebenspraktisch relevante Ideen hervorzubringen. Damit wendet sich Philosophische Praxis wieder zurück zu den Anfängen des Philosophierens und unter anderem gegen den in Hegel Zitat zum Ausdruck kommenden Eindruck\, dass Philosophie nur in der Rückschau auf etwas reflektieren kann – Hegel schrieb: „Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt\, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden\, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjüngen\, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“ \nPhilosophie zielt aber eben nicht auf die graue Theorie\, wie auch Mephisto in Goethes Faust meinte\, sondern auf des Lebens goldnen Baum. Den gilt es zu verstehen und dieses Verständnis gilt es praktisch wirksam werden zu lassen. So nimmt Philosophie nicht nur die Form der Phänomenologie an\, sondern die der Phänopraxie. \nDie letzte Lust am Denken im laufenden Jahr 2021 soll diesem Komplex gewidmet sein. Gerade die gegenwärtige\, wieder stark durch Covid-19 geprägte alltägliche Lebenslage erfordert kritisches und differenziertes Denken und dann auch entschlossenes Handeln. Philosophische Praxis und Praxis der Philosophie können dafür Orientierung bieten. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im digitalen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie statt. Termin ist Samstag\, der 4.12.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\nFür die Teilnahme ist eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de und ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Um die Anmeldung wird bis Freitag\, 3.12.2021\, 12.00 h\, gebeten. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung verschickt. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bis Freitag\, 3.12.2021\, per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden \nTermine im Jahr 2022\nAuch im Jahr 2022 wird die Veranstaltungsreihe Lust am Denken fortgesetzt. Wieder findet die Veranstaltung zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr statt. Die Termine sind also: \n\n5.2.2022\, 16-18 Uhr\n2.4.2022\, 16-18 Uhr\n4.6.2022\, 16-18 Uhr\n6.8.2022\, 16-18 Uhr\n1.10.2022\, 16-18 Uhr\n3.12.2022\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Medien – Freund oder Feind der Demokratie?
DESCRIPTION:Medien – Freund oder Feind der Demokratie?\nÜber die Bedeutung der Medien in unserer Gesellschaft – und unseren Umgang mit ihnen\nArtikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert die Meinungsfreiheit jeder Bürgerin und jedes Bürgers sowie das Recht eines jeden\, sich frei in „Wort\, Schrift und Bild“ zu äußern. „Eine Zensur findet nicht statt“\, heißt es in Absatz 1 dieses Artikels. Nicht zuletzt auf der Grundlage dieses Artikel hat sich im Geltungsbereich des Grundgesetzes eine vielfältige Medienlandschaft entwickelt\, die zu einem nicht zu vernachlässigenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland geworden ist. \nDoch wie frei sind die Medien und ist die Presse in Deutschland wirklich? Die im April 2021 von den „Reportern ohne Grenze“ veröffentliche „Rangliste der Pressefreiheit 2021“ schätzt vor allen aufgrund der zunehmenden Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten bei Demonstrationen die Pressefreiheit hierzulande nur noch als „zufriedenstellend“ und nicht mehr als „gut“ ein. Deutschland ist damit auf dieser Liste\, die von Norwegen\, Finnland und Schweden angeführt wird\, im Vergleich zu 2020 von Rang 11 auf Rang 13 abgerutscht und liegt im europäischen Vergleich nur noch im Mittelfeld – freilich noch weit vor Staaten wie Großbritannien (Rang 33) und den USA (Rang 44). \nEs ist gesellschaftlich hierzulande weitgehend unstrittig\, dass Pressefreiheit ein hohes und zu verteidigendes Gut ist – aber wie sehr erweist sich die Medienlandschaft eigentlich dieses besonders verbrieften Schutzes würdig? Wie sehr tragen denn ihrerseits die Medien zum Schutz und zur Förderung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland bei? Ist das überhaupt eine relevante Frage und kann man im Blick auf diese Frage alle Medien über einen Kamm scheren? Ist es überhaupt sinnvoll\, Kanäle wie Facebook\, Instagram oder TikTok unter den Sammelbegriff „Medien“ zu subsumieren? Und: Welchen Einfluss hat jeder einzelne von uns darauf\, wie sich die Medien entwickeln und was über die Medien verbreitet wird? Haben wir vielleicht genau die Medienlandschaft\, die wir verdienen? \nDie kommende Lust am Denken will diesen Fragen nachgehen. Es soll der Einfluss der Medien auf Politik und Gesellschaft bedacht und es sollen Chancen und Risiken\, die mit der Produktion und dem Konsum von Medien und ihren Inhalten verbunden sind\, erwogen werden. Es sei die Vermutung erlaubt\, dass Überlegungen zur Medienmacht gerade angesichts der aktuellen pandemischen Lage\, in der existentielle Zukunftsentscheidungen anstehen und bei der Bundestagswahl am Sonntag vor der kommenden Lust am Denken bereits getroffen sein werden\, dringend geboten sind. \nDie PDF-Version dieser Ankündigung kann durch Klick auf diesen Satz herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung findet im digitalen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie statt. Termin ist Samstag\, der 2.10.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nTeilnahmemodalitäten\n Für die Teilnahme ist eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de und ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird nach Ende der Anmeldefrist verschickt. Achtung: Die Anmeldefrist endet diesmal schon am Mittwoch\, dem 29.9.2021\, um 12.00 Uhr. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bis Samstag\, 2.10.2021\, per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. \nTermine im Jahr 2021\nIm Jahr 2021 steht nach dem Termin im Oktober für die Lust am Denken noch ein Termin im Dezember an: \n\n4.12.2021\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Politik zwischen Wissenschaft und Populismus -> Veranstaltung ist abgesagt!
DESCRIPTION:Politik zwischen Wissenschaft und Populismus\n \nOrientierungsversuch angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl \nWichtiger Hinweis: Aufgrund zu geringer Anmeldezahlen wird diese Veranstsaltung ausfallen. Die nächste Veranstaltung dieser Reihe wird dann am 2.10.2021 stattfinden. \nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nDie am 26. September 2021 anstehende Wahl zum 20. Deutschen Bundestag wirft ja bekanntlich ihre langen Schatten schon voraus: Allenthalben versuchen die politischen Akteure\, im Dickicht der aktuellen Problemlagen wie dem immer deutlicher erfahrbaren Klimawandel oder der immer noch und immer wieder erfahrbaren Pandemielage eine gute Figur zu machen – wobei sie einerseits die politischen Mitbewerber davor warnen\, diese Probleme zu instrumentalisieren\, andererseits – und verständlicherweise – auch für die eigenen Lösungs- und/oder Umgangsvorschläge mit diesen Problemen werben und damit die eigene Partei und die eigene Person attraktiv für die Wählerinnen und Wähler zu machen versuchen. Argumentationsketten enden dann oft entweder damit\, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zitiert oder Grenzen der Zumutbarkeit und/oder der Vermittelbarkeit aufgezeigt werden. \nWissenschaft und „des Volkes Stimme“ scheinen gerade angesichts der gegenwärtigen Probleme oft nur schwer miteinander in Einklang zu bringen zu sein – und stellen politische Akteure immer wieder vor schwierige Herausforderungen: Orientiert sich Politik zu sehr an wissenschaftlichen Erkenntnissen\, stellt sich schnell der Vorwurf von Technokratie und Lebensferne ein. Fungiert allerdings vor allem der vermeintliche Wille des Volkes als Orientierungspunkt\, macht sich Politik gegen den Vorwurf der Führungsschwäche\, der Ambitionslosigkeit und sogar der Ignoranz gegenüber lebensweltlich geänderten Rahmenbedingungen anfällig. \nMit Lust am Denken soll nun am ersten Samstag im August ein Blick auf das\, was am 26.9.2021 zur Wahl steht\, geworfen werden: Es sollen also Ausschnitte der Programme der zur Wahl stehenden Parteien in den Fokus gerückt und analysiert werden. Das soll freilich nicht ohne eine philosophische Klärung der Phänomene „Wissenschaft“ einerseits\, „Populismus“ andererseits unternommen werden\, wobei auch jeweils die Bezüge zum Politischen dieser Phänomene aufgezeigt werden. \nDabei freue ich mich anzukündigen\, dass mit Dr. Peter Wyss ein in England lebender und lehrenden Kollege seine Gedanken an diesem Nachmittag in die Diskussion mit einbringen wird. \nDie Ankündigung dieser Veranstaltung als PDF kann hier herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nDie Veranstaltung wird leider aufgrund zu geringer Anmeldezahlen nicht stattfinden. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden dann mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird nach Ablauf der Anmeldefrist verschickt. Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung endet am Freitag\, 6.8.2021\, um 22.00 Uhr.\n \nWeitere Termine im Jahr 2021\nDie weiteren Termine im laufenden Jahr 2021 sind: \n\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Der Trost der Philosophie
DESCRIPTION:Der Trost der Philosophie\nWarum Philosophieren gerade auch in Krisenzeiten sinnvoll ist \nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nAls Anicius Manlius Severinus Boethius – meistens einfach nur „Boethius“ genannt – gegen Mitte der 20er-Jahre des sechsten nachchristlichen Jahrhunderts wegen Hochverrats in Pavia im Kerker saß\, seinem Todesurteil und dessen Vollstreckung entgegen blickte und mit seinem Schicksal haderte\, machte er sich daran\, sein heute bekanntestes Werk\, die Consolatio Philosophiae – zu deutsch: der Trost der Philosophie – zu schreiben. In diesem Buch liest man einen fiktiven Dialog zwischen dem gefangenen Boethius und der Philosophie\, die als vornehme Dame verkörpert erscheint. In Zuge des Gesprächs wird Boethius‘ Hadern mit dem Schicksal als ein Missverständnis entlarvt. Boethius\, dessen Vater schon sehr früh starb\, genoss bei seinem Ziehvater eine hervorragende Bildung. Er erlangte schon früh in seinem Leben den Ruf eines exzellenten Wissenschaftlers und machte als Politiker eine steile Karriere bis an die Spitze der Verwaltung des ostgotischen Reiches unter König Theoderich dem Großen. Im Zuge einer politischen Intrige wurde er aber des Hochverrats angeklagt\, zum Tode verurteilt und verbrachte mit Mitte 40 seine letzten Tage im Kerker in Pavia. Zunächst zutiefst betrübt über die Wendung\, die sein Leben genommen hatte\, kann er Frieden mit seinem Los machen\, nachdem er im Gespräch mit der Philosophie erkannt hat\, was wirklich wichtig im Leben ist – nämlich nicht das Streben nach Macht\, Ruhm\, Reichtum und anderen materiellen Gaben\, sondern das Streben nach dem Guten\, welches das einzig dauerhafte Glück bedeutet. \nOb diese Erkenntnis freilich wirklich Trost für Boethius war\, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall aber ist die Consolatio Philosophiae ein beeindruckendes Beispiel für wahrhaft existentielles Philosophieren und eines der wirkmächtigsten Bücher des Mittelalters. \nDie Frage aber bleibt: Kann Philosophieren Trost spenden? Und: Was passiert eigentlich\, wenn Trost gespendet wird? Ganz offensichtlich ändert Trost ja nicht die Fakten – Boethius z.B. wurde ja auch 526 tatsächlich hingerichtet\, allem Trost der Philosophie zum Trotz. Aber getröstet lebt es sich in der Regel leichter – was bewirkt diese Veränderung in der Lebenswahrnehmung? Und was kann Philosophie zu einer solchen Veränderung der Lebenswahrnehmung beitragen? \nMit Lust am Denken soll nun am ersten Samstag im Juni diesen Fragen nachgegangen werden – wobei nicht zuletzt auch beleuchtet werden soll\, ob nicht ganz konkret Philosophieren eine Erleichterung für das Lebens in unseren pandemischen Zeiten bringen – und wenn ja\, wie dies aussehen kann. \nDie Ankündigung dieser Veranstaltung als PDF kann hier herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nAufgrund der Pandemielage muss die Veranstaltung nach wie vor im digitalen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie stattfinden. Termin für diese Veranstaltung ist Samstag\, 5.6.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bei virtuellen Veranstaltungen per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten\nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de bis Freitag\, 4.6.2021\, 22.00 h\, ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird nach der Anmeldung zur Veranstaltung verschickt. \nWeitere Termine im Jahr 2021\nDe Lust am Denken findet auch weiter zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr statt. Die weiteren Termine nach dem Juni im Jahr 2021 sind also: \n\n7.8.2021\, 16-18 Uhr\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr\n\n 
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SUMMARY:Lust am Denken | Vom Wert der Gemeinschaft
DESCRIPTION:Vom Wert der Gemeinschaft \nWie Corona ein Existenzial des Menschseins deutlich macht \nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nEs ist ein mittlerweile schon bekannter Mechanismus: Wenn die Infektionszahlen steigen\, wird der Ruf nach weniger physischem Kontakt der Menschen untereinander lauter. In der englischen Sprache ist für diese Forderung mittlerweile der missverständliche Terminus des „social distancing“ gebräuchlich. Missverständlich ist dieser Terminus deshalb\, weil – worauf auch immer wieder hingewiesen wird – es ja nicht um eine „soziale“ Distanzierung geht\, sondern um eine physische. Das Fruchtbare an dieser Missverständlichkeit ist der Anstoß\, über die verwendeten Worte und das damit bezeichnete Phänomen nachzudenken. \nEs ist eine allzu bekannte Erfahrung\, dass der Wert von vielen Gütern erst dann deutlich wird\, wenn diese Güter nur noch reduziert oder auch gar nicht mehr zur Verfügung stehen. In einer Zeit der physischen Distanzierung – sei diese durch geltende Verordnungen oder aus eigenem Entschluss realisiert – wird deutlich\, wie sehr der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist\, wie sehr er in seinem alltäglichen wie auch in seinem außergewöhnlichen Sein und Tun auf andere Menschen bezogen ist. \nWährend die Philosophie der Neuzeit in ihrer Entstehung bei und mit René Descartes zunächst das Individuelle und Vereinzelte des Menschen – man denke an das cogito des Descartes\, das „Ich denke“ als geistige Substanz\, das später in der transzendentalen Apperzeption von Immanuel Kant eine wirkungsmächtige Weiterentwicklung fand – betont hat\, ist in der Philosophie des 20. Jahrhunderts eher das Phänomen des Sozialen und des Mitseins thematisch: Martin Buber sieht das Ich erst am Du zum Ich werden\, Martin Heidegger versteht den Grundzug des Mitseins als zentrales Existenzial und Jan Patočka sieht das Individuum gar erst sich herausschälen aus einem vorgängigen\, asubjekten phänomenalen Feld – um nur einige Positionen zu nennen\, die sich bei aller Unterschiedlichkeit doch in dem einen Aspekt gleichen\, dass Humanität nur dort verwirklicht werden kann\, wo Gemeinschaftlichkeit gelebt werden kann. \nMit Lust am Denken soll nun am vorösterlichen Termin des 3.4.2021 ein Schritt auf dem Weg zur Erhellung unternommen werden\, was solche Rede ganz konkret jenseits gelehriger Schriften heißen kann – in Zeiten der akuten Corona-Pandemie und auch darüber hinaus. Und wie oben schon angedeutet soll auch ein Blick darauf geworfen werden\, was die Corona-Pandemie dazu beitragen kann\, ein Bewusstsein für diesen Aspekt des menschlichen Daseins (neu) zu gewinnen. \nDiese Ankündigung kann hier herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nAufgrund der Pandemielage muss die Veranstaltung nach wie vor im virtuellen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie stattfinden. Termin für diese Veranstaltung ist Ostersamstag\, 3.4.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.\n \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bei virtuellen Veranstaltungen per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten\nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird nach der Anmeldung zur Veranstaltung verschickt. \nWeitere Termine im Jahr 2021\nWie in den vergangenen Jahren findet die Lust am Denken auch im Jahr 2021 zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr statt. Die weiteren Termine nach dem April sind also: \n\n5.6.2021\, 16-18 Uhr\n7.8.2021\, 16-18 Uhr\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Identität und Diversität
DESCRIPTION:Identität und Diversität\nWie viel Unterschiedlichkeit braucht und verträgt eine Gesellschaft?\nEine Diskussionveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nIn seiner Inaugurationsansprache am 20. Januar 2021 hat der neue US-Präsident Joe Biden immer wieder seine Vorstellung von den vereinigten Staaten von Amerika betont: Dass seines Erachtens die Spaltungen und Verwerfungen der US-amerikanischen Gesellschaft vor allem durch Respekt vor der Andersartigkeit der Mitglieder der Gesellschaft überwunden werden können und dass dieser Respekt kein Verlustgeschäft sei\, sondern eine Chance\, dass – und da kam dann doch sehr viel US-amerikanisches Pathos zum Ausdruck – in den USA alles möglich sei\, wenn man nur zusammen stehe. \nDas Thema der Einheit in der Verschiedenheit\, der Identität im Angesicht der Diversität ist ein Thema\, das sich als politische und gesellschaftliche Aufgabe nicht nur in den USA stellt\, sondern das auch in Europa und auch in Deutschland auf der Tagesordnung steht. Hinter der allenthalben erhobene Forderung\, mehr Diversität zu wagen und/oder zu zulassen\, stehen in der Regel zwei Motivationen: \nEinerseits soll und darf aus Andersartigkeit kein gesellschaftlicher Nachteil erwachsen. Die Diversitätsforderung hat also in diesem Sinne viel mit der Abwehr von Diskriminierung und der Berücksichtigung des grundgesetzlich garantierten Prinzips der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz zu tun. \nAndererseits aber ist die Diversitätsforderung auch mit der Hoffnung verbunden\, dass dadurch zusätzliche Kreativität freigesetzt wird\, sich Innovationskraft steigert und die Entwicklung der Gesellschaft befördert wird. Schließlich ist ja sowohl aus Biologie und Genetik\, aber auch aus der eigenen Lebenserfahrung allzu bekannt\, dass langes Schmoren im eigenen Saft nicht wirklich die Entstehung von Neuem und Fruchtbarem befördert. \nNun ist es aber alles andere als klar und einfach auszumachen\, wie aus Diversität Identität entstehen kann\, wie erreicht werden kann\, dass Unterschiedlichkeit als Chance ergriffen wird und sich nicht vor allem als trennendes Moment auswirkt. Nicht zuletzt wirkt vernebelnd\, dass die Begrifflichkeiten „Identität“ und „Diversität“ selbst sehr komplexe Phänomene bezeichnen\, die zunächst aufgehellt werden müssen\, um die sich im Umgang mit diesen Phänomenen stellenden Fragen befriedigend beantworten zu können. Die Lust am Denken Anfang Februar soll einen Schritt zur Erhellung der genannten Phänomene unternehmen. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nOrt und Datum\nAufgrund der Pandemielage muss die Veranstaltung nach wie vor im virtuellen Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie stattfinden. Termin ist Samstag\, der 6.2.2021\, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. \nKosten\nFür die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5\,00 € erhoben. Ich erbitte die Anweisung dieses Betrags bis Samstag\, 6.2.2021\, per PayPal an die Adresse info@phaenopraxie.de. Auf Anfrage kann auch eine Überweisung getätigt werden. Die Kontoinformationen werden mitgeteilt. \nTeilnahmemodalitäten\nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten. Zur Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (z.B. ein PC oder ein Tablet) erforderlich. Eine Anleitung mit Informationen zur Teilnahme wird kurz vor der Veranstaltung verschickt. Anmeldeschluss ist Freitag\, 5.2.2021\, 23.59 Uhr. \nWeitere Termine\nWie in den vergangenen Jahren wird die Lust am Denken zweimonatlich am ersten Samstag der geradzahligen Monate jeweils von 16-18 Uhr stattfinden. Die weiteren Termine sind also: \n\n3.4.2021\, 16-18 Uhr\n5.6.2021\, 16-18 Uhr\n7.8.2021\, 16-18 Uhr\n2.10.2021\, 16-18 Uhr\n4.12.2021\, 16-18 Uhr
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SUMMARY:Lust am Denken | Philosophische Weltorientierung
DESCRIPTION:Philosophische Weltorientierung \nOder: Wie finden wir uns in einer zunehmend komplexen Welt zurecht? \nDer Philosoph Karl Jaspers hat den ersten Band seines dreibändigen Hauptwerks „Philosophie“ unter dem Titel „Philosophische Weltorientierung“ veröffentlicht. Das war 1932\, also kurz bevor in Deutschland Adolf Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde – und das heißt eben auch: kurz bevor der katastrophale Verlust der geistig-moralischen Orientierung des deutschen Staates manifest wurde. \nUnter dem Titel „Philosophische Weltorientierung“ diskutiert Jaspers die Bedingungen\, unter denen ein erfülltes Leben des Menschen in Würde\, Freiheit und Verantwortlichkeit möglich ist – ohne schon den Weg zur Verwirklichung dieses Lebens in den Blick zu nehmen. Dieses zu tun\, ist dem zweiten und dritten Band der „Philosophie“ vorbehalten. \nMit dem Begriff „Weltorientierung“ rückt Jaspers ein Phänomen in den Fokus\, das dem Erfassen einer Situation in unbekanntem Terrain mit anstehendem Handlungsdruck gewidmet ist: Da\, wo wir uns auskennen\, müssen wir uns nicht erst orientieren\, wir wissen\, wo es lang geht. Da\, wo wir verweilen wollen\, wo also kein Handlungsdruck besteht\, müssen wir uns auch nicht orientieren\, sondern können Blick und Gedanken schweifen lassen. Aber da\, wo wir handeln müssen\, obwohl wir uns nicht oder nur unzureichend auskennen\, ist eine Orientierung vor der Handlung erforderlich – und dann die Entwicklung von Aktivitäten\, die im Einklang mit der Orientierung stehen. \nIn der Veranstaltung am ersten Samstag im Dezember soll das Phänomen der Weltorientierung aus philosophischer Perspektive in den Blick genommen werden. Inspiriert werden soll die Diskussion durch Ideen von Karl Jaspers\, aber auch Ideen anderer Gewährsleute einer Philosophie der Orientierung – insbesondere von Immanuel Kant und dem zeitgenössischen Philosophen Werner Stegmaier – sollen gewürdigt werden. Und wie immer sollen die Ideen aus der Geschichte der Philosophie übertragen werden in unsere aktuelle Situation und auf das je individuell-persönliche Dasein in der Welt – schließlich stellt sich die Frage nach Orientierung gerade in der aktuellen Pandemielage in verschärfter Form. \nDiese Pandemielage macht es leider auch wieder notwendig\, dass die Veranstaltung als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden muss. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit die Informationen zur Teilnahme an der virtuellen Konferenz verschickt werden können. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nDie Veranstaltungsreihe wird im Jahr 2021 fortgesetzt. Die Termine werden noch mitgeteilt. \nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 5.12.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie andere Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 4.12.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139 \n 
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SUMMARY:Lust am Denken | Wissenschaft\, Wahrheit und Wirklichkeit
DESCRIPTION:Wissenschaft\, Wahrheit und Wirklichkeit \nWenn man wissen will\, wie es wirklich ist\, wenn man also wirklich an der Wahrheit interessiert ist\, sollte man die Wissenschaft befragen – eine Aussage wie diese ist vermutlich in unserer modernen Gesellschaft sehr anschlussfähig. Gleichzeitig würde aber ein vermutlich eben so großer Teil davor warnen\, die Wahrheit über die Wirklichkeit vor allem in den Wissenschaften zu suchen: Wissenschaft sei abgehoben\, spiele sich im Elfenbeinturm ab\, habe nichts mehr mit der Lebenswirklichkeit zu tun. Interessanterweise findet man aber auch bei Wissenschaftsskeptikern durchaus Denkmuster\, deren Paradigma dem der Naturwissenschaften entspricht: Die Wirkung folge nicht entsprechend eines Gesetzes der Physik auf die Ursache\, sehr wohl aber aufgrund eines geistigen Zusammenhangs\, der sich als Zeichen in der sinnlich wahrnehmbaren Welt äußere\, lehrte etwa der Anthroposoph Rudolf Steiner. Genauso interessant freilich ist es zu bemerken\, dass sich überzeugte Naturwissenschaftler auf transzendente Mächte berufen\, wenn beobachtete Phänomene vermeintlich nicht in das naturwissenschaftliche Weltbild passen: Der Physiknobelpreisträger Albert Einstein brachte beispielsweise sein Unwohlsein über die Zumutungen der Quantenmechanik durch die vielzitierte Aussage zum Ausdruck\, dass Gott nicht würfele. \nMit den Wissenschaften scheint es also etwas sehr Ambivalentes auf sich zu haben: Die einen schwören darauf – und werden dadurch schon wieder unwissenschaftlich. Die anderen lehnen sie entsetzt\, gelangweilt oder angewidert ab\, oft weil sie im Widerspruch zum eigenen Weltbild stehen – nur um sie dann durch Pseudowissenschaften und alternative Fakten zu ersetzen. \nWas aber ist das eigentlich wirklich\, die Wissenschaft? Was sagt sie über die Wirklichkeit aus? Hat Wahrheit etwas mit den Wissenschaften zu tun? Wenn ja – was und inwiefern? Und wie sieht es im täglichen Leben aus: Sollen wir uns wirklich an den Aussagen der Wissenschaften orientieren? Oder sollten Richtschnur für die Orientierung im Leben andere Instanzen sein? Angesichts globaler Herausforderungen wie der Covid-19-Pandemie oder dem Klimawandel erschallt der Ruf nach Leitung durch die Wissenschaften einerseits immer lauter\, andererseits wird vor dem Ende von Humanität und Demokratie durch eine Verwissenschaftlichung des Lebens gewarnt. Die Frage nach den Wissenschaften\, ihren Potentialen und Gefahren gewinnt dadurch ein besondere Brisanz. Dieser Frage ist die nächste Veranstaltung der Reihe Lust am Denken gewidmet. \nDie Veranstaltung wird wieder als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit die Informationen zur Teilnahme an der virtuellen Konferenz verschickt werden können. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeiterer Termin im Jahr 2020: \n\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 3.10.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 2.10.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Würde und die anständige Gesellschaft
DESCRIPTION:Würde und die anständige Gesellschaft \nNachdem das Thema der anständigen Gesellschaft auf der letzten Veranstaltung der Lust am Denken zwar angekündigt\, dann aber dem Zeitmangel zum Opfer gefallen ist\, soll es im Mittelpunkt des kommenden – leider immer noch virtuellen – Treffens mit Lust am Denken stehen. \nDer Terminus „anständige Gesellschaft“ wird hier im Sinne von Avishai Margalit verwendet. Dieser sah in einer anständigen Gesellschaft eine Gesellschaft\, in der der Mensch in Würde leben kann – und dies vor allem deshalb\, weil diese Gesellschaft frei von institutioneller Demütigung ist\, also frei von Demütigungen ihrer Mitglieder\, die systematisch aufgrund der Verfasstheit von staatlichen Institutionen oder aufgrund von normiertem staatlichem Handeln stattfinden. \nDas Problem institutioneller Demütigungen ist spätestens seit dem Tod von George Floyd im Zuge seiner Arrestierung am 26.5.2020 in Minneapolis durch Gewalt der agierenden Polizeibeamten auch in Deutschland virulent; welche politische Sprengkraft die Frage danach beinhaltet wird nicht zuletzt durch die Debatte zu der Frage deutlich\, ob im Auftrag des Bundesinnenministeriums eine Studie über strukturellem Rassismus in der deutschen Polizei durchgeführt werden sollte oder nicht. Doch auch schon früher fand dieses Thema Beachtung: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sanktionen vom November des letzten Jahres beispielsweise muss als Aufdeckung einer Praxis der institutionellen Demütigung angesehen werden und schob dieser einen Riegel vor. \nDas deutsche Grundgesetz spricht in Artikel 1 davon\, dass die Würde des Menschen unantastbar sei und das ihr Schutz und ihre Achtung „Verpflichtung aller staatlicher Gewalt“ (GG Art. 1) sei. Demütigendes staatliches Agieren widerspricht also dieser Verpflichtung und ist deshalb aufzudecken und zu ahnden. Aber was genau ist unter einer institutionellen Demütigung zu verstehen? \nUnd weiter: Worin besteht die Würde des Menschen\, die es gegen Demütigungen zu verteidigen gilt? Welche Verpflichtung des einzelnen Menschen von Seiten des Staates ist mit seiner Würde noch vereinbar? Diese und ähnliche Fragen sollen bei der nächsten Lust am Denken im Mittelpunkt der Diskussion stehen. \nDie Veranstaltung wird wieder als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit die Informationen zur Teilnahme an der virtuellen Konferenz verschickt werden können. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 1.8.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 31.7.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Solidarität und die anständige Gesellschaft
DESCRIPTION:Solidarität und die anständige Gesellschaft\n \nEin weiteres Mal wird die Lust am Denken im virtuellen Raum stattfinden. Zwar sind Veranstaltungen wie die Lust am Denken grundsätzlich wieder erlaubt\, jedoch nur unter strengen Hygiene- und Distanzauflagen\, wobei ganz konkret die Distanzauflagen die mögliche Teilnehmerzahl in den für die Lust am Denken zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten auf maximal acht Personen beschränken würden. Eine solche Beschränkung würde eine ganze Reihe von Personen von der Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließen. Aus Solidarität mit diesen wird die Veranstaltung also online durchgeführt. \nWomit wir auch beim Thema wären: Aus Solidarität mit einer bestimmten\, mehr oder weniger fest definierten Gruppe von Individuen\, wird einer anderen Gruppe Ungemach zugemutet – die Mitglieder der einen Gruppe (nämlich die\, die das Glück hätten\, einen der wenigen Plätze zu ergattern) haben dafür Ungemach (nämlich keine Veranstaltung Auge in Auge) zu erleiden\, dass eine andere Gruppe (diejenigen\, die sich zu spät angemeldet hätten\, aber auch diejenigen\, deren Anfahrtsweg sich für eine Vor-Ort-Veranstaltung den Aufwand nicht lohnen würde) vor einem gewissen Ungemach (nämlich nicht an der Lust am Denken teilnehmen zu können) bewahrt wird. \nNatürlich stellt sich in einer solchen Situation\, die ja unserer gegenwärtigen Pandemie-Situation gar nicht so unähnlich ist (wobei ohne Frage das Ungemach\, nicht an der Lust am Denken teilnehmen zu können\, in keiner Weise vergleichbar ist mit dem Ungemach\, das eine Erkrankung mit Covid-19 bedeutet)\, die Frage\, ob dieses Vorgehen denn gerecht ist – ganz abgesehen auch davon\, das dieses Vorgehen ja wiederum die Gruppe von Individuen ausschließt\, die aufgrund fehlender Technik nicht online teilnehmen können. Kann eine Gruppe von Individuen\, die aufgrund von Beschränkungen einer anderen Gruppe von Individuen etwas Positives zu bekommen erhofft\, diese Beschränkungen verlangen? Gebietet es die Solidarität innerhalb einer Gesellschaft\, dass die Beschränkungen zugunsten der im Risiko stehenden Gruppe von Individuen hingenommen werden? Wenn ja\, wie weitgehend sind die Beschränkungen hinnehmbar? Wie groß muss das Risiko sein? Wie kann in einer solchen Situation abgewogen werden? Und gibt es ein Maß an Solidarität\, das eine Gesellschaft zeigen muss\, damit sie als „anständig“ bezeichnet werden kann? Was heißt dann überhaupt Solidarität? \nDiese Fragen sollen bei der nächsten Lust am Denken im Mittelpunkt der Debatte stehen. Die Veranstaltung wird wieder als Konferenz im virtuellen Raum stattfinden. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit der Link zum Betreten des virtuellen Konferenzraumes verschickt werden kann. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit den Teilnahmeinformationen verschickt. \nDiese Ankündigung kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n6.6.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 6.6.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 5.6.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138 | Fax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung - Chancen und Risiken
DESCRIPTION:Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung – Chancen und Risiken\nDie aktuelle Corona-Pandemie führt dazu\, dass Kommunikation über das Internet auf einmal eine noch größere Bedeutung bekommt als vor den Zeiten des physischen social distancing – ja\, diese digital vermittelte Kommunikation stellt vielerorts den Versuch dar\, der Gefahr eines social distancing durch physischen Abstand entgegen zu wirken. Das ist Grund genug\, um dem Phänomen der digital vermittelten Kommunikation einmal in der Lust am Denken nachzugehen. \nIm Ausgangspunkt von Überlegungen dazu\, was denn Kommunikation überhaupt ist und wie Kommunikation funktioniert\, bzw. funktionieren kann\, wird auf Spezifika der digital vermittelten Kommunikation eingegangen. Es soll dabei darum gehen\, das Besondere der digital vermittelten Kommunikation im Unterschied zu nicht digital vermittelten und auch zur unmittelbaren Kommunikation herauszuarbeiten. Schließlich soll ein Blick darauf geworfen werden\, wie der zunehmende Einsatz von digital vermittelter Kommunikation unsere Gesellschaft verändert. \nDass digitale Medien offensichtlich den Raum dazu bieten\, zunehmend enthemmt und losgelöst von gesellschaftlichen Gepflogenheiten sowie unter Missachtung von gesellschaftlichen Mindeststandards für einen respektvollen Umgang miteinander zu kommunizieren\, wird in der Lust am Denken zu thematisieren sein – es geht jedoch ausdrücklich nicht um eine Verdammung jeglicher oder auch nur bestimmter Formen der digital vermittelten Kommunikation. In der Sitzung geht es nicht um eine Bewertung von unterschiedlichen Kommunikationsformen\, sondern um ein Verständnis der Eigenheiten derselben. \nAufgrund der aktuellen Lage wird die Lust am Denken nicht wie gewohnt in physischer Präsenz stattfinden\, sondern als Konferenz im virtuellen Raum – diese Lust am Denken stellt also auch selbst gleich Anschauungsmaterial zum Thema dar. Zur Teilnahme ist eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an info@phaenopraxie.de erforderlich\, damit der Link zum Betreten des virtuellen Konferenzraumes verschickt werden kann. Die Teilnahme erfordert ein internetfähiges Endgerät (z.B. einen PC\, ein Tablet oder ein Smartphone)\, eine Anleitung zur Teilnahme an der Konferenz wird mit der Teilnahmeinformation verschickt. \nDiese Veranstaltungsankündigung kann hier als PDF heruntergeladen werden. \nDie Präsentation zum einleitenden Referat über Kommunikation\, Kommunikationstheorie und Kommunikationsmodelle finden Sie hier als PDF zum Download\, das Arbeitsblatt\, das als Grundlage der Diskussion fungiert\, können Sie hier als PDF herunterladen. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen. \nVeranstaltungsort: \nVirtuelles Konferenzsystem des Instituts für Phänopraxie (Download einer Anleitung zur Teilnahme an der Online-Konferenz) \nTermin: \n\n4.4.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n6.6.2020\, 16-18 Uhr\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € (bitte per PayPal bis Samstag\, 4.4.2020\, an info@phaenopraxie.de senden; sollten Sie nicht über ein PayPal-Konto verfügen\, vereinbaren Sie bitte per E-Mail mit dem Institut für Phänopraxie die Zahlungsmodalitäten) \nRückfragen und Anmeldung: \nEine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an die Veranstaltungsleitung ist erforderlich\, um die Teilnahmeinformationen per E-Mail zu erhalten: \n\nDr. Christian Rabanus: info@phaenopraxie.de\n\nAnmeldeschluss ist Freitag\, 3.4.2020\, 23.59 Uhr. \nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139
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SUMMARY:Lust am Denken | Erziehung und Bildung
DESCRIPTION:„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.“\nEine Diskussionsveranstaltung unter Leitung von Dr. Christian Rabanus \nDie Lust am Denken zieht um: Ab sofort werden die zweimonatlichen Diskussionsveranstaltungen in den bereits 2019 zweimal erprobten Räumen der MitInitiative Wiesbaden e.V.\, der Interessenvertretung der selbstorganisierten und freien Kindertagesstätten in Wiesbaden\, stattfinden. Diese Fortsetzung der bewährten Veranstaltung am neuen Ort soll auch gleich inspiriert sein vom genius loci: Anfang Februar werden Erziehung und Bildung das Thema des Denkens sein. \nSchon seit der Antike spielt die Frage nach der richtigen Erziehung eine zentrale Rolle im Denken der Philosophierenden. Sokrates hat sich dieser Frage in seinen Gesprächen immer wieder gewidmet. Er wurde von der antiken High Society als der wohl erste „Erziehungspromi“\, den die Welt kannte\, oft um Erziehungsratschläge gebeten – und immer wieder wurden in den durch solche Fragen angeregten Gesprächen zwar Grundzüge einer guten Erziehung deutlich\, aber mit den erwünschten Ratschlägen wartete Sokrates aus guten Gründen nie auf: Sokrates war klar\, dass Erziehung nicht eine technische Angelegenheit ist\, die mit ein paar geschickt gestalteten Einrichtungen vonstatten gehen kann\, sondern vor allem etwas mit einer inneren Haltung zu tun hat. Und schon bei Sokrates stand neben der naheliegenden Frage nach konkreten erzieherischen Maßnahmen die weniger offensichtliche Frage im Zentrum\, was überhaupt das Ziel der Erziehung sein kann und sein sollte. \nDass der Mensch nur durch Erziehung zum Menschen werden kann\, wie das Kant sehr viel später in seinen Vorlesungen zur Pädagogik formuliert hat\, darf mittlerweile sogar als empirisch bestätigt angesehen werden. Nur was das eigentlich heißt\, ein Mensch zu sein\, und wie die Erziehung dahin auszusehen hat\, ist heute vermutlich genauso umstritten wie zu Zeiten Kants oder zu Zeiten der klassischen Antike\, als Sokrates seine Schüler auf der Agora um sich versammelte. \nAuf der Veranstaltung am ersten Februar soll zunächst einmal das Augenmerk auf eine Reihe von Grundfragen gerichtet werden: Was ist überhaupt das Ziel von Erziehung? Wie verhalten sich Erziehung und Bildung zueinander? Kann der Mensch gebildet werden oder ist Bildung immer nur als Selbstbildung möglich? Im Anschluss an diese Überlegungen soll dann der Versuch einer Konkretion unternommen werden: Was folgt aus diesen grundsätzlichen Überlegungen für die Bildungs- und Erziehungspraxis? Und wie müssen Rahmenbedingungen gestaltet sein\, um eine gelingende Bildungs- und Erziehungspraxis realisieren zu können? \nDieser Veranstaltungshinweis kann hier als PDF herunter geladen werden. \nLeitung: \nDr. Christian Rabanus \nTeilnahmevoraussetzungen: \nEs gibt keine spezifischen Teilnahmevoraussetzungen\, keine Vorkenntnisse sind erforderlich. \nVeranstaltungsort: \nMitInitiative Wiesbaden e.V.\nMarkstraße 32\n65183 Wiesbaden \nTermin: \n\n1.2.2020\, 16-18 Uhr\n\nWeitere Termine im Jahr 2020: \n\n4.4.2020\, 16-18 Uhr\n6.6.2020\, 16-18 Uhr\n1.8.2020\, 16-18 Uhr\n3.10.2020\, 16-18 Uhr\n5.12.2020\, 16-18 Uhr\n\nUnkostenbeitrag: \n5\,00 € \nRückfragen und Anmeldung: \nRückfragen und Anmeldungen können Sie per E-Mail an die Veranstaltungsleitung schicken: \n\nDr. Christian Rabanus: cr@phaenopraxie.de\n\nAnfragen können auch postalisch oder per Fax an das Institut für Phänopraxie geschickt werden: \nInstitut für Phänopraxie | Dr. Christian Rabanus | Schiersteiner Straße 26 | 65187 Wiesbaden\nTelefon: +49 611 5828138\nFax: +49 611 5828139 \nEine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich.
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